Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

FW-PI: Klein Offenseth-Sparrieshoop: Dachstuhlbrand in Einfamilienhaus - wahrscheinlich nach Blitzeinschlag und weitere Einsätze

Pinneberg (ots) - Datum: Freitag, 24. Juni 2016, 2.21 Uhr Einsatzort: Klein Offenseth-Sparrieshoop, An der Post Einsatz: FEU G (Feuer größer Standard) Klein Offenseth-Sparrieshoop - In der Nacht zum Freitag hat ab etwa 2 Uhr ein heftiges Gewitter den Kreis Pinneberg überquert. Vier Einsätze wegen vermuteten oder tatsächlichen Blitzeinschlags sowie drei weitere Hilfeleistungen wegen des einhergehenden Starkregens beschäftigten die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren. Personen wurden nicht verletzt. Am schlimmsten traf es ein Einfamilienhaus in Klein Offenseth-Sparrieshoop in der Straße An der Post. Dort schlugen wenige Minuten nach einem Blitzeinschlag offene Flammen aus dem Dach. Die um 2.21 Uhr alarmierten Wehren aus Klein Offenseth-Sparrieshoop und Elmshorn bekämpften den Großbrand mit knapp 60 Kräften sowohl von außen als auch im Innenangriff unter schwerem Atemschutz. Sie setzten bi s zu vier C-Rohre ein. Die sichtbaren Flammen konnten relativ schnell niedergehalten werden, die Glut breitete sich aber innerhalb der Isolierung zwischen Dachpfannen und der Innenverkleidung aus. Daher musste im Firstbereich ein Großteil des Daches abgedeckt werden. Im Anschluss an die Löscharbeiten verschloss das Technische Hilfswerk die offenen Bereiche provisorisch mit Planen um einen weiteren Wasserschaden zu vermeiden. Der Schlauchwagen des KFV Pinneberg brachte neue Atemluftflaschen an die Einsatzstelle, an der sich auch der stellvertretende Kreiswehrführer Stefan Mohr über das Geschehen informierte. Der Einsatz dauerte bis gegen 7 Uhr am Morgen. Parallel dazu gab es drei weitere Einsätze. In Elmshorn, Friedensallee, konnte die Feuerwehr aber ebenso keine Feststellung machen wie die Wehr in Schenefeld an der Straße Theekamp. Anders in Klein Nordende am Sandweg: Die Wehr bestätigte einen Blitzeinschlag, zu einem Feuer war es aber glücklicher Weise nicht gekommen; der Bereich wurde mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. In Klein Nordende und in Heist lenzten die ehrenamtlichen Helfer zudem zwei Keller. Umfangreicher war die Hilfeleistung der FF Uetersen. Sie pumpte die Tiefgarage eines Sammlers von Automobil-Oldtimern leer, in der das Wasser bis zu 30 Zentimeter hoch stand. In zweieinhalb Stunden bewahrten die Helfer die fünf wertvollen Fahrzeuge so vor großem Schaden.

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