Kreisfeuerwehrverband Pinneberg

FW-PI: 1. Meldung: Ausgedehnter Brand zerstört Dachstuhl von Geschäftshaus in Pinneberg

FW-PI: 1. Meldung: Ausgedehnter Brand zerstört Dachstuhl von Geschäftshaus in Pinneberg
Die Brandbekämpfung erfolgte von außen über Steckleiter.

Pinneberg (ots) - Kräfte der Freiwilligen Feuerwehren Pinneberg, Prisdorf und Schenefeld sind zurzeit mit Nachlöscharbeiten nach einem ausgedehnten Dachstuhlbrand an der Rabenstraße in Pinneberg beschäftigt.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Pinneberg konnten gerade noch mit ihren Familien auf den Jahreswechsel anstoßen, dann schrillten bereits um 0.14 Uhr die Funkmeldeempfänger. Anrufer hatten der Kooperativen Leitstelle West in Elmshorn den Brand eines Vordaches an einem Haus an der Rabenstraße in Pinneberg gemeldet. Das Vordach entpuppte sich als der Dachstuhl eines großen Geschäftshauses.

Bereits wenige Minuten nach dem Alarm waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Aus dem Dach quoll dichter Rauch. Unter schwerem Atemschutz drang ein zweiköpfiger Trupp in das Gebäude vor und versuchte den Brand im Innenangriff zu bekämpfen. Beim Vordringen auf den Dachboden kam es aber zu einem Feuerüberschlag in das darunter liegende Stockwerk und dem teilweisen Einsturz der Decke. Der Trupp musste den Innenangriff abbrechen und konnte sich unverletzt ins Freie retten.

Der Dachboden des Gebäudes war nicht unterteilt, sondern der gesamten Länge des Gebäudes über offen. Außerdem standen die Rigipswände im zweiten Stockwerk den Flammen nicht lange stand, was die schnelle Brandausbreitung begünstigte und die Löscharbeiten erschwerte. Insbesondere an einen Innenangriff war aufgrund der bestehenden Einsturzgefahr nicht zu denken.

Die Brandbekämpfung erfolgte daher ausschließlich von außen über die Drehleiter und über Steckleiter. Zur Unterstützung forderte Einsatzleiter und Wehrführer Claus Köster die Drehleiter und Atemschutzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr aus Schenefeld an. Die Drehleiter wurde auf der Rückseite des Gebäudes in Stellung gebracht.

Durch den massiven Löschangriff mit Druckluftschaum war das Feuer etwa eine Stunde nach der Alarmierung unter Kontrolle.

Die Nachlöscharbeiten dauern zur Stunde noch an. Zurzeit decken Trupps unter schwerem Atemschutz das Dach ab und löschen darunter liegende Glutnester.

Aufgrund des hohen Bedarfs an Atemschutzträgern unterstützt seit etwa 2 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Prisdorf die Löscharbeiten.

Zur Brandursache und der Schadenhöhe können seitens der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht in dem Gebäude. Verletzt wurde niemand.

Zurzeit sind fast 100 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst im Einsatz.

Wir berichten im Verlauf des heutigen Vormittags unaufgefordert nach.

Rückfragen bitte an:

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Sebastian Kimstädt
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