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POL-SE: Quickborn: Betrug und Wucher- Warnung vor betrügerischen angeblichen Handwerkern und Gärtnern - zwei Fällen diese Woche in Quickborn

Quickborn: (ots) - Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Betruges und Wucher und warnt vor angeblichen Handwerkern und Gärtnern, die sich in zwei Fällen diese Woche durch viel zu hohe Geldforderungen bzw. Nichteinhaltung von vereinbarter Leistung an zwei gutgläubigen Rentnerinnen bereichert haben.

6000 Euro für vermeintlich defekte Dachziegel und poröse Fugen am Schornstein erhielten zwei junge, bislang unbekannte Männer von einer Seniorin aus Quickborn. Nach nicht einmal drei Stunden war die Arbeit vermeintlich erledigt. Die Polizei ermittelt wegen Wucher. Es war am Mittwochmorgen gegen 11 Uhr als die Täter, die mit einem blauen Kleintransporter kamen, an der Haustür der Dame im Querkamp klingelten und behaupteten sie wären Dachdecker. Sie hätten lockere Dachziegel bemerkt. Die Dame willigte ein, dass die Männer sich dies näher besahen. Danach war für die Befestigung der alten Dachziegel und vermeintlich nötigen Ausbesserungen am Schornstein der Arbeitslohn von 6000 Euro festgelegt worden. Tatsächlich hielten sich die jungen Männer gerade einmal zweieinhalb Stunden auf dem Dach auf. Was genau dort "gearbeitet" wurde, ist unklar. Doch die Rentnerin zahlte die vereinbarte Summe in bar. Eine versprochene Rechnung erhielt sie nicht. Bei den Tätern, die beide Deutsch sprachen, könnte es sich deren Akzent nach um rumänische Männer handeln. Sie sollen Ende 20, Anfang 30 sein. Beide trugen schwarze Arbeitskleidung mit weißem Aufdruck. Einer soll kurze, dunkle Haare und braune Augen haben. Dieser Mann ist bei 1,70 Meter bis 1,75 Meter relativ klein, mit normaler bis dicklicher Statur.

In der Eichendorffstraße gelang es am Donnerstagmorgen einer bislang unbekannten Tätergruppe, mit einer Rentnerin eine Vereinbarung über das Fällen eines Baumes inklusive Abtransport für den Lohn von 1500 Euro zu schließen. Sechs Männer arbeiteten daraufhin in dem Garten der Seniorin. Sie waren mit einem orangefarbenen Pritschenwagen mit Stader Kennzeichen gekommen. Weil große Teile des Baumes nicht sofort mitgenommen werden konnten, versprachen die Männer die Abholung sowie Ausstellung der Rechnung am Folgetag. Doch sie kamen nicht wieder. Sie hatten 1400 Euro bereits bezahlt bekommen. Die Geschädigte nimmt an, dass die Täter vermutlich deutsch sind. Zwei von ihnen sind geschätzte Anfang 20, die anderen zwischen 40 und 60 Jahre alt. Auch in diesem Fall waren die vermeintlichen Gärtner unaufgefordert auf die Rentnerin zugegangen. Sie hatten sie einfach in ihrem Garten angesprochen.

Die Tätergruppe betreffend, kann ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden. Konkrete Hinweise dafür gibt es jedoch nicht.

Die Ermittler fragen: Wo sind weitere Fälle bekannt? Wer kann Hinweise zu den Tätern oder den zwei genannten Fahrzeugen geben? Alle Informationen bitte an die Tel. 04101-202-0.

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