Polizeipräsidium Mannheim

POL-MA: Ermittlungserfolg der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg: BAO "Wohnungseinbruch" klärt mindestens vier Wohnungseinbrüche auf

Mannheim (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Mannheim

Einen Ermittlungserfolg konnte die bei der Kriminalpolizeidirektion in Heidelberg angesiedelte BAO "Wohnungseinbruch" Anfang November verbuchen. Beim derzeitigen Stand der Untersuchungen können die Beamten einer Tätergruppierung ohne festen Wohnsitz in Deutschland mindestens vier Wohnungseinbrüche in den Mannheimer Stadtteilen Oststadt, Neckarstadt und Innenstadt nachweisen.

Bereits im Januar 2014 ergaben sich für die Ermittler erste Tatzusammenhänge, die auf eine Einbrecherbande hindeuteten. Sowohl was das Vorgehen beim Eindringen in die Wohnungen angeht, als auch beim Verhalten der Täter in den Wohnräumen ergaben sich auffallende Parallelen. Schnell verdichteten sich die Verdachtsmomente gegen vier Männer im Alter zwischen 20 und 28 Jahren.

In der Folge intensivierte die Polizei ihre Fahndungsmaßnahmen, musste diese aber Ende März unterbrechen, da die Täter urplötzlich verschwunden waren. Die Tatserie fand zunächst keine Fortsetzung.

Des Rätsels Lösung: Ein 28-jähriger und ein 20-jähriger Tatverdächtiger befanden sich während dieser Zeit im benachbarten europäischen Ausland in Haft. Auch dort waren sie wegen ähnlich gelagerter Delikte aufgefallen.

Ab Juni 2014 kam es dann im Stadtgebiet Mannheim zu einer erneuten Häufung von Wohnungseinbrüchen nach demselben Muster. Durch die umfangreiche Ermittlungsarbeit der BAO Wohnungseinbruch sowie auf der Grundlage ausgewerteter Spuren gelang es nun die Verdachtsmomente gegen die jungen Männer zu erhärten und ihnen mindestens vier Wohnungseinbrüche zuzuschreiben.

Gegen den vermuteten Kopf der Bande wurde zwischenzeitlich ein europäischer Haftbefehl erwirkt, gegen ein 20-jähriges Bandenmitglied erließ eine auswärtige Staatsanwaltschaft ebenfalls Haftbefehl.

Die Ermittlungen der BAO "Wohnungseinbruch" dauern an. Es wird insbesondere geprüft, inwieweit das Quartett für weitere Straftaten in Frage kommt.

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