Polizei Bielefeld

POL-BI: Verkehrspolizisten ziehen nach drei Kontrolltagen Bilanz

POL-BI: Verkehrspolizisten ziehen nach drei Kontrolltagen Bilanz
Zusammengefügter Gurt

Bielefeld (ots) - MK / Bielefeld - Verkehrspolizisten aller ostwestfälischen Polizeibehörden hatten zwischen Dienstag, 15. März 2016 und Donnerstag 17. März 2016 Autofahrer im Blick, die durch ein Mobiltelefon abgelenkt waren oder ihren Sicherheitsgurte nicht benutzt hatten. Dazu bildeten die Polizisten Kontrollgruppen, die städteübergreifend im Einsatz waren. Am Mittwoch, 16. März 2016 waren Beamte aus Minden und Herford gemeinsam mit ihren Bielefelder Kollegen im Stadtgebiet unterwegs, um Autofahrer zu kontrollieren.

Das Thema "Handy am Steuer" ist für die Polizei ein Schwerpunkt in der Unfallbekämpfung. Zum einen möchte die Polizei im Rahmen der Präventionsarbeit auf die Gefahren aufmerksam machen. Dazu war die Polizei Bielefeld beispielsweise im August 2015 in Kooperation mit dem ACE mit einen Info-Stand in der Bielefelder City präsent. Zum anderen müssen Autofahrer die Verkehrsverstöße begehen, mit strengeren Kontrollen und konsequenter Ahndung rechnen.

Auf einen ganz besonderen Fall in Sachen Missachtung der Gurtpflicht stießen Polizeibeamte am Donnerstag, 17. März 2016, auf der Kaiserstraße in Höhe der Kurfürstenstraße in Minden. Die Polizisten stoppten gegen 14:30 Uhr einen VW Passat, der augenscheinlich nach einem Unfall nicht sachgerecht repariert wurde. Sie entdeckten zwei völlig ungeeignete Sicherheitsgurte an den vorderen Autositzen. Die Gurte waren durchtrennt worden und mit Kabelbindern wieder zusammengefügt worden. Die Gurte waren starr, weil die Abrollautomatik außer Funktion war. Eine Beckensicherung war nicht mehr gewährleistet. Die Frontscheibe war stark beschädigt und das Loch, des ausgelösten Beifahrerairbags war nur notdürftig kaschiert. Der Mindener Fahrer durfte nicht mehr weiter fahren und erhielt eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

Die Bilanz der drei Kontrolltage in Ostwestfalen:

391 Autofahrer waren nicht angeschnallt und 3 Kinder waren nicht richtig in Fahrzeugen gesichert - 376 Verkehrsteilnehmer zahlten ein Verwarnungsgeld 18 erhielten eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige. Ein Verstoß bei der Sicherungspflicht für die Beförderung von behinderten Personen wurde mit 1 Ordnungswidrigkeiten-Anzeige geahndet.

407 Autofahrer und 14 Radfahrer konnten während der Fahrt nicht auf ihr Mobiltelefon verzichten. Die motorisierten Fahrer erhielten Ordnungswidrigkeiten-Anzeige, die Radfahrenden bezahlten Verwarnungsgelder.

Bei 8 Fahrzeugführern aus dem Ausland erhoben die Polizisten insgesamt 890 Euro als sogenannte Sicherheitsleistung, weil sie telefoniert hatten oder nicht angeschnallt waren.

7 Verkehrsteilnehmer erhielten Verkehrs-Strafanzeigen. Darunter waren 2 Fahrer ohne gültige Fahrerlaubnis und motorisierte Zweiradfahrer die keinen Versicherungsschutz besaßen.

2 Autofahrer steuerten ihre Fahrzeuge unter dem Einfluss von Drogen. Sie erhielten nach einem Drogenvortest und der Entnahme einer Blutprobe Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen.

Weiter Verkehrsverstöße ahndeten die Polizisten mit 37 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen und mit 88 Verwarnungsgeldern.

Polizeihauptkommissar Harald Pult, als Mitorganisator der Kontrolltage in Ostwestfalen und Leiter des Verkehrsdienstes Bielefeld, äußerte sich: "Unsere Absicht war es, das Entdeckungsrisiko für Fahrzeugführer, die ein Mobiltelefon oder keinen Sicherheitsgurt benutzten, nachhaltig zu erhöhen. Wir haben das Thema weiter im Blick und werden Autofahrer kontrollieren."

Rückfragen bitte an:
Polizeipräsidium Bielefeld
Leitungsstab/ Pressestelle
Kurt-Schumacher-Straße 46
33615 Bielefeld


Achim Ridder (AR), Tel. 0521/545-3020
Sonja Rehmert (SR), Tel. 0521/545-3232
Kathryn Landwehrmeyer (KL), Tel. 0521/545-3021
Michael Kötter (MK), Tel. 0521/545-3022
Hella Christoph (HC), Tel. 0521/545-3023

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