Polizei Bielefeld

POL-BI: Großoffensive der Polizei gegen Wohnungseinbruch zeigt Wirkung

Riegel vor!

Bielefeld (ots) - SR/ Bielefeld - Die Polizei startete aufgrund stark steigender Fallzahlen in der "Dunklen Jahreszeit" am 10.12.2014 eine Großoffensive gegen Wohnungseinbruch. Wie berichtet zeigen seitdem Beamtinnen und Beamte aus allen Direktionen des PP Bielefeld verstärkt Präsenz und führen verstärkt Kontrollen in unterschiedlichen Bielefelder Stadtteilen durch. Zusätzlich zu den operativen Maßnahmen stellt sich die mobile Beratungsstelle in den bestreiften Stadtgebieten auf, um Bürgerinnen und Bürger zum Einbruchschutz zu beraten.

Ziel ist es, Einbrecher auf frischer Tat zu fassen, Erkenntnisse sowohl zu örtlichen Tätern, als auch zu mobilen, überregionalen Tätern zu verbessern und die Fallzahlen zu verringern. Dazu werden auch mehr zivile Kräfte eingesetzt, die gezielt bekannte Täter ins Visier nehmen. Außerdem möchte die Polizei weiterhin Bürgerinnen und Bürger für das Thema Einbruchschutz sensibilisieren. Die Polizei ist auf die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger angewiesen. Insbesondere die sofortige Meldung von verdächtigen Wahrnehmungen an den Notruf 110 hilft dabei, Täter auf frischer Tat zu fassen.

Die Polizei reagiert flexibel auf örtliche Schwerpunkte, so dass die Stadtteile, in denen die Maßnahmen stattfinden, erst an den Aktionstagen festgelegt werden. Die Einsatzzeiten orientieren sich dabei auch an den zeitlichen Schwerpunkten des Wohnungseinbruchs. Bislang wurden Einsätze in Schildesche und in der Innenstadt durchgeführt. Während der Einsatzzeiten verzeichnete die Polizei keine Wohnungseinbrüche in den bestreiften Stadtgebieten. Im Rahmen der Einsätze wurde zum Beispiel ein wegen Drogendelikten bekannter 47-jähriger Bielefelder in Schildesche angehalten. Er führte Werkzeug mit sich, welches sichergestellt wurde. Eine Tat konnte ihm nicht nachgewiesen werden. Auf der Jöllenbecker Straße wurden drei serbische Staatsangehörige in einem Mietwagen kontrolliert. Alle drei Männer sind bereits erheblich, insbesondere wegen Einbruchsdelikten, in Erscheinung getreten. Sie führten Aliaspersonalien und wurden wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts vorläufig festgenommen.

Insgesamt wurden bislang im Rahmen der Großoffensive 566 Fahrzeuge und 656 Personen kontrolliert. Es fanden über 150 Beratungsgespräche an den mobilen Beratungsstellen statt, knapp 200 Flyer mit Präventionshinweisen wurden verteilt. Auch in dieser Woche finden weitere Aktionstage zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchsdiebstahls in Bielefeld statt.

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