Polizei Bielefeld

POL-BI: POL-BI: Betrüger ködern 80-Jährigen mit falschem Gewinnversprechen

Bielefeld (ots) - AT/ Einen aktuellen Fall nimmt die Polizei Bielefeld zum Anlaß, erneut ganz eindringlich vor den Betrugsmaschen, insbesondere zum Nachteil älterer Mitbürger, zu warnen. Die Täter nutzen immer wieder die Arglosigkeit, manchmal auch eine gewisse Hilflosigkeit der Senioren aus. In einigen Fällen kommt dann auch noch ein Mangel an Mißtrauen und die Hoffnung auf einen großen Geldgewinn dazu, wie ein Ereignis von 3.12.2014 wieder einmal offenbarte. Das Vorgehen der Täter ist professionell und der Anschein, dass angeblich offizielle Notare in die Abwicklung mit eingebunden sind, verspricht Seriosität. So glaubte auch der 80-Jährige Bielefelder, dem ein Gewinn in Höhe von 98000,00 Euro in Aussicht gestellt wurde, dass er es mit einer echten Notarin am Telefon zu tun hätte. Diese vermittelte ihn an eine weitere Person telefonisch weiter, die die Einzelheiten der Transaktion mit dem Bielefelder regeln sollte. Der Haken an der Sache war, wie in dieser Betrugsmasche immer wieder, dass die Auszahlung des Gewinnes erst angewiesen werden könne, wenn eine sog. Freischaltungsgebühr in Höhe von 10% der Gewinnsumme gezahlt würde. Dass die Beträge allesamt nach Bulgarien transferiert werden mußten, kann natürlich schon Zweifel wecken. Insgesamt überwies der Senior in Raten einen fünfstelligen Eurobetrag. Damit aber nicht genug, denn nun forderten die Betrüger Zollgebühren im hohen vierstelligen Eurobereich. Das Geld konnte er dann nicht mehr aufbringen. Bei seiner Bank wollte er nun einen entsprechenden Kredit aufnehmen. Als der Sachbearbeiter die Hintergründe des Geldbedarfes erfuhr, stoppte er die Angelegenheit sofort und überzeugte den Bielefelder, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang noch mal ganz eindringlich, jeglichen Gewinnversprechen skeptisch gegenüber zu stehen und keinerlei sogenannte Vorabgebühren zu zahlen. Auch auf die Betrugsmasche Enkeltrick ist hinzuweisen. Übergeben sie keine Geldbeträge, die angeblich in Not geratenen Verwandten helfen sollen, insbesondere nicht an unbekannte Geldboten. Auch warnt die Polizei eindringlich davor, Unbekannte, die ein Glas Wasser benötigen oder eine Nachricht auf einem Zettel zur Benachrichtigung eines Bewohners benötigen, in die eigene Wohnung hinein zu lassen. Hinweise auf den oder die Täter nimmt das Kriminalkommissariat 13 unter der Tel. 0521-5450 entgegen

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