Polizei Bielefeld

POL-BI: Gezielte Drogenkontrollen der Polizei Bielefeld

Bielefeld (ots) - SR/ Bielefeld Mitte - Die Polizei Bielefeld führte am Dienstag, 04.02.2014, gezielte Kontrollen im Hinblick auf Drogeneinfluss am Steuer an der Lerchenstraße durch. Die Kontrollen tragen dazu bei, die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen. Jeder, der sich unter Alkohol- und/ oder Drogeneinfluss hinter das Steuer setzt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern bringt auch andere in große Gefahr, verletzt oder gar getötet zu werden.

Fahrten unter Drogeneinfluss werden über das Straßenverkehrsrecht sowie das Strafgesetzbuch geahndet und können Geldbußen, bzw. Geldstrafen, Punkte, Fahrverbote und den Entzug der Fahrerlaubnis zur Folge haben. Die Auswirkungen von Drogenkonsum sind nicht vorhersehbar und individuell sehr unterschiedlich. Drogenkonsum kann unter anderem Erschöpfungszustände, Selbstüberschätzung, Euphorie, gestörte Bewegungsabläufe, Konzentrations- und Reaktionsschwächen bewirken. Die Wirkung kann über mehrere Stunden, aber auch bis zu mehreren Tagen andauern. Während des Wirkungszeitraums, der stark variieren kann, besteht eine ständige Fahruntauglichkeit. Das Unfallrisiko wird durch Mischkonsum von Alkohol und Drogen potenziert.

Zwischen 14 Uhr und 16.30 Uhr wurden von Beamtinnen und Beamten des Verkehrsdienstes und der Einsatzhundertschaft insgesamt 31 Verkehrsteilnehmer gezielt angehalten und auf Drogenkonsum vor Fahrtantritt kontrolliert. Hierbei fielen fünf Fahrer auf, die sich unter Drogeneinfluss hinter das Steuer gesetzt hatten. Gegen sie wurden Verfahren eingeleitet. Polizeibeamte fanden außerdem bei einem 28-jährigen Bielefelder, dessen Urintest auf Drogen positiv verlief, unter der Fußmatte seines Ford KA eine geringe Menge Marihuana. Gegen ihn wurde zusätzlich ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet. Ein Fahrer war ohne Fahrerlaubnis unterwegs, auch gegen ihn wurde ein Verfahren eingeleitet. Außerdem wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Telefonierens am Steuer und abgefahrener Reifen erstattet und acht Verwarngelder wegen Nichtanlegens des Sicherheitsgurtes, Fahrzeugmängeln und nicht mitgeführten Papieren erhoben. Die Polizei wird zudem sechs Berichte an das Straßenverkehrsamt im Hinblick auf Geeignetheit von Fahrzeugführern übersenden.

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