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POL-K: 160718-3-K Schwerer Verkehrsunfall - Hinweise auf Autorennen Bilanz des Projekts Rennen vom Wochenende

POL-K: 160718-3-K Schwerer Verkehrsunfall - Hinweise auf Autorennen 

Bilanz des Projekts Rennen vom Wochenende
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Köln (ots) - Am Sonntagabend (17. Juli) hat eine 66 Jahre alte Frau bei einem Verkehrsunfall in Köln-Bocklemünd schwere Verletzungen erlitten. Nach Aussagen von Zeugen besteht der dringende Verdacht, dass der 23 Jahre alte Fahrer eines 3er BMW den Ford, in dem die 66-Jährige saß, mit hoher Geschwindigkeit gerammt hat. Der 23-Jährige soll sich nach Aussagen von zwei Zeugen vor dem Zusammenstoß ein Rennen mit einem VW Golf geliefert haben.

Nach bisherigen Ermittlungen verließ der Ford-Fahrer (66) gegen 18:30 Uhr die Autobahn 1 an der Abfahrt Bocklemünd und bog nach rechts auf die Venloer Straße in Fahrtrichtung stadteinwärts ab. Beim Abbiegen fuhr der 23-Jährige mit seinem BMW gegen die Fahrerseite des Ford. Durch die Wucht des Aufpralls kam der Ford von der Fahrbahn ab und schleuderte mit der Beifahrerseite gegen einen Fahnenmast. Dabei wurde die Ehefrau des 66-Jährigen schwer verletzt.

Bei den Polizeibeamten, die den Unfall aufnahmen, meldeten sich zwei Zeugen (27, 31). Nach ihren Aussagen soll sich der 23-Jährige vor dem Unfall ein Rennen mit einem Golf-Fahrer (24) auf der Venloer Straße in Pulheim geliefert haben. Der 24-Jährige war nach dem Zusammenstoß am Unfallort geblieben. Die jungen Männer sollen nach Angaben der Zeugen deutlich zu schnell gefahren sein und mehrfach die Fahrstreifen gewechselt haben.

Weitere Ermittlungen durch Beamte des Projekts Rennen ergaben, dass der Golf-Fahrer bereits wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes mit einem Fahrverbot belegt worden war. Die Polizisten stellten die Fahrzeuge der jungen Männer sicher, beschlagnahmten deren Führerscheine und leiteten ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Bilanz des Projekts Rennen vom Wochenende:

Am Wochenende zeigte sich nicht nur bei diesem Unfall, wie wichtig Kontrollen für die Bekämpfung der Raserszene sind. Beamte des Projekts Rennen stellten drei Fahrzeuge in Folge unerlaubter technischer Veränderungen im Stadtgebiet sicher. Fünfmal registrierten die Beamten Geschwindigkeiten, die zu Fahrverboten führen. Traurigen Rekord halten zwei Autofahrer in den Stadtteilen Deutz und Niehl.

Vor der Lanxess-Arena war ein Fahrer mit vorwerfbaren 109 Stundenkilometern unterwegs. Einen anderen Raser maß das Radargerät mit vorwerfbaren 134 Stundenkilometern auf der Industriestraße. An beiden Stellen gilt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. (cs)

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