Polizei Köln

POL-K: 140101-2-K Schlägerei und Messerstecherei bei Silvesterfeier

Köln (ots) - Definitiv nicht zur Nachahmung empfohlen ist die Art und Weise, wie ein größerer Personenkreis (15 - 58) die Silvesterfeier im Kölner Ortsteil Esch-Auweiler zelebriert hat. Sechs Verletzte - unter anderem infolge von Messerstichen - waren die Folge. Hinzu kam ein solchermaßen "Feiernder" (15), der erst durch einen Polizeihund gebändigt werden konnte.

Gegen 1.15 Uhr gingen diverse Notrufe bei der Leitstelle der Polizei Köln ein: "Da schlagen sich 10-15 Personen an der Straße Auf dem Driesch! Die Beteiligten führen auch Messer und Baseballschläger mit sich!" Acht Streifenwagenbesatzungen nahmen umgehend den Einsatz wahr.

Bei deren Eintreffen lag ein 26-Jähriger auf dem Gehweg, der aus einer Stichverletzung am Bein blutete. Der Mann wurde im Rettungswagen in eine Klinik gefahren.

Rundherum hielt sich eine größere Personenansammlung in aufgebrachter und aggressiver Stimmungslage auf. Die Ermittlungen vor Ort ergaben dann, dass zwei auf der Straße feiernde, benachbarte Personengruppen aus bislang ungeklärter Ursache verbal aneinandergerieten. Kurz darauf ging eine der Gruppen mit gezückten "Küchenmessern und einer Holzlatte" nach deren Angaben auf die Andere los. Diese zog sich unter fortwährendem Hauen und Stechen in ihr Wohnhaus zurück. Bei der nun folgenden Auseinandersetzung im Bereich der Haustür ging diese unter massiven Schlägen und Tritten zu Bruch. Durch den zerbrochenen Glaseinsatz wurde dann weiterhin aufeinander eingedroschen.

Die solchermaßen Beschuldigten waren gegenüber den aufnehmenden Polizisten zu keiner sachdienlichen Angabe willens - geschweige denn alkoholbedingt in der Lage. Atemalkoholtests ergaben Werte zwischen 0,8 und 1,8 Promille. Da die als "Angreifer" bezeichnete Gruppe (16, 47, 15) - zu der allerdings auch der durch Messerstich vorab Verletzte gehörte - sich weiterhin aggressiv und unkooperativ verhielt, sollte sie in Gewahrsam genommen werden.

Als der 47-Jährige (1,8 Promille) zur Blutentnahme und Verhinderung von Straftaten in Gewahrsam genommen wurde, ging sein Sohn (15; 1,1 Promille) mit geballten Fäusten auf die Uniformierten los. Er versuchte, seinen Vater gewaltsam aus deren Zugriff zu befreien. Ein eingesetzter Diensthund biss den jugendlichen Angreifer ins Bein und verletzte ihn leicht. Infolgedessen wurde auch der 15-Jährige ins Krankenhaus gefahren. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen versuchter Gefangenenbefreiung.

Die Polizei Köln ermittelt nun gegen mehrere Beteiligte wegen wechselseitiger gefährlicher Körperverletzung. (cg)

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