Polizei Köln

POL-K: 131219-3-K/BAB Schwerpunkteinsätze der Autobahnpolizei Köln in der Region Bonn

Köln (ots) - Bilanz der Kontrollmaßnahmen

Mit verschiedenen Schwerpunktaktionen ist die Autobahnpolizei Köln in den vergangenen Tagen gezielt gegen Verkehrsunfälle auf den Bundesautobahnen in der Region Bonn vorgegangen. Neben der Bekämpfung der Hauptunfallursachen "Geschwindigkeit und Abstand" sowie "Alkohol und Drogen" standen dabei Kontrollmaßnahmen zur Verhinderung von Unfällen unter Beteiligung junger Erwachsener im Vordergrund (siehe Pressemeldung Nr. 1 vom 11.12.2013).

Örtliche Schwerpunkte der Kontrollmaßnahmen waren das Kreuz Bonn-Nord (BAB 555) sowie das rechtsrheinische Ausbauende der BAB 562. Darüber hinaus wurde ein ziviler Streifenwagen auf den BAB 59, 555, 562 und 565 eingesetzt, der sowohl zur Geschwindigkeitskontrolle durch Nachfahren, als auch zur Überwachung des Gurtanlegens sowie des Handy-Nutzungsverbots am Steuer eingesetzt wurde.

Insgesamt wurden 12 Ordnungswidrigkeiten wegen Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit gefertigt. In vier Fällen lag der Geschwindigkeitsverstoß im unteren Bereich, sodass dieser mit einem Verwarngeld geahndet wurde. Negativer "Spitzenreiter" war jedoch ein Pkw-Fahrer, der bei erlaubten 60 km/h mit sage und schreibe 131 km/h unterwegs war. Ihn erwartet nun neben einer Geldbuße von 600 Euro und vier Punkten in Flensburg ein Fahrverbot von drei Monaten.

Gegen einen Autofahrer wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige gefertigt, da er am Steuer mit dem Handy telefonierte. Weitere 12 Pkw-Führer mussten vor Ort ein Verwarngeld entrichten, da sie den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt, die Ladung nicht gesichert hatten oder die Beleuchtung Mängel aufwies.

Vier Lkw-Fahrer werden von der örtlichen Bußgeldstelle zur Kasse gebeten, da ihre Fahrzeug überladen waren oder die Ladung nicht ordnungsgemäß gesichert war.

"Die Ergebnisse machen deutlich, dass intensive gezielte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen der Polizei gerade auf den Autobahnen nötig sind", bilanzierte der Leiter der Autobahnpolizei Köln, Polizeidirektor Georg Dissen. "Wer rast, Rückhaltesysteme nicht nutzt oder mit seinem Handy während der Fahrt beschäftigt ist, handelt nicht nur ordnungswidrig, er gefährdet auch sich und andere."

Die Autobahnpolizei Köln wird weiterhin, auch über die Weihnachtstage und zum Jahreswechsel, das Einhalten von Verkehrsvorschriften gezielt überwachen und bei jedem im Einzelfall festgestellten Fehlverhalten die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen konsequent treffen. "Wie wünschen uns, dass gerade an den Weihnachtstagen und zum Jahreswechsel die Menschen von den schlimmen Folgen eines Verkehrsunfalls verschont bleiben", so Polizeidirektor Dissen abschließend. (lf)

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