Polizei Köln

POL-K: 130710-2-K/BAB Unangepasste Geschwindigkeit - Ferrari hob ab

Köln (ots) - Am frühen Sonntagabend (6. Oktober) ist es auf der Bundesautobahn 44 zwischen den Anschlussstellen Jülich-Ost und Titz zu einem schweren Alleinunfall gekommen. Gegen 18 Uhr erlitten hierbei auf der Richtungsfahrbahn Mönchengladbach der Fahrer (43) eines Ferrari und sein mitfahrender Sohn (12) schwere Verletzungen.

Eigenen Angaben zufolge war der 43-Jährige zum Unfallzeitpunkt mit seinem Modena Spider auf dem Überholstreifen mit cirka 250 Stundenkilometern unterwegs. Nach dem Durchfahren einer Bodenwelle sei der Sportwagen außer Kontrolle geraten und ausgebrochen. Der Ferrari prallte gegen die Mittelschutzplanke und wurde abgewiesen. Die Planke wurde auf einer Länge von etwa 30 Metern niedergedrückt. Letztlich kam der schleudernde und sich drehende Ferrari quer zur Fahrtrichtung auf dem Überholstreifen zum Stehen.

Beide Insassen verließen das Autowrack und begaben sich im Bereich der Seitenböschung in Sicherheit. Ein hinzukommender Autobahnbenutzer betreute die Unfallopfer bis zum Eintreffen der von ihm alarmierten Rettungskräfte. Ein eingesetzter Notarzt ließ beide in ein Krankenhaus fahren, wo sie aufgrund ihrer erlittenen Verletzungen stationär verbleiben.

Der total beschädigte Ferrari musste abgeschleppt werden. Insbesondere für die Landung des Rettungshubschraubers auf der Autobahn musste die Richtungsfahrbahn Mönchengladbach zeitweise voll gesperrt werden. Es entstand ein Rückstau von cirka drei Kilometern Länge. Da Trümmerteile des Fahrzeugs auch auf die Gegenfahrbahn geflogen waren, musste auch diese kurzfristig einspurig gesperrt werden. Erst gegen 20.15 Uhr waren die Einsatzmaßnahmen beendet. (cg)

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