Polizei Köln

POL-K: 130924-2-K/BAB Mit 184km/h in Autobahnbaustelle

Köln (ots) - Vier Punkte in Flensburg. Ordnungswidrigkeitenanzeige. 600 Euro Bußgeld. Und drei Monate Fahrverbot. Cirka 90 Tage also, die ein am Montagnachmittag (23. September) von der Autobahnpolizei gestoppter Raser (42) nun auch nutzen könnte, eingehend über seine charakterliche Befähigung zum Führen von Kraftfahrzeugen zu sinnieren. Was durch die weiteren ihm drohenden Rechtsfolgen vielleicht forciert wird. Das bleibt zumindest - nicht zuletzt auch im Sinne aller anderen Verkehrsteilnehmer - dringend zu hoffen...

Gegen 16 Uhr war ein ziviles Dienstfahrzeug des Verkehrsdienstes der Polizei Köln auf der Bundesautobahn 553 in Fahrtrichtung Domstadt unterwegs. Im Bereich einer dortigen Großbaustelle auf Höhe eines Brühler Vergnügungsparks ist die Höchstgeschwindigkeit bei verengten Fahrstreifen auf 80 Stundenkilometer beschränkt. Die deutlich darauf hinweisende Beschilderung focht den "sportlichen" 42-Jährigen allerdings nicht weiter an. Denn mit deutlich höherer Geschwindigkeit überholte der Mann zuerst den Streifenwagen, um dann auf einen weiteren Pkw noch auf dem linken Fahrstreifen dicht aufzufahren. Auch dieser Verkehrsteilnehmer erwies sich für den Kia-Fahrer offenbar als "zu langsam". Was also tun? Klar: Rechts überholen - und Gas! Den sportlichen Südkoreaner satt auf 184km/h getrieben. Ganz großes Kino.

Dumm eben nur, dass bestimmte Verkehrsteilnehmer Sonderrechte in Anspruch nehmen dürfen, um derart verantwortungslose Verkehrsrowdys wieder einzufangen. Nachdem der Raser dann auf die Anhaltesignale des ihm folgenden Provida-Fahrzeugs reagierte und auf dem Seitenstreifen anhielt, erwies er sich gegenüber den Polizisten als "recht unkooperativ". Ungehalten stellte der Ertappte seine Personalien zur Verfügung und enthielt sich kurz angebunden jeder weiteren Einlassung. Alkohol war jedenfalls nicht im Spiel. Was dem 42-Jährigen infolge seines völlig indiskutablen Fahrverhaltens nun ins Haus steht? Siehe oben... (cg)

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