Polizei Köln

POL-K: 130906-2-K/LEV/BAB Schwerpunktaktionen im Monat August - Polizei Köln zieht Bilanz

Logo Brems Dich - rette Leben!

Köln (ots) - Raser, Drängler und alkoholisierte Auto- und Radfahrer im Visier

Mit einer Vielzahl von Schwerpunktaktionen hat die Polizei Köln im Monat August Verkehrsunfälle mit den Ursachen "Geschwindigkeit und Abstand" sowie "Alkohol und Drogen" im Stadtgebiet Köln und Leverkusen sowie auf den Bundesautobahnen bekämpft (siehe Pressemeldung Nr. 6 vom 02.08.2013).

Bei den Schwerpunktaktionen wurden fast 17.000 Fahrzeuge kontrolliert und dabei über 4.200 Verstöße festgestellt, die mit 2.800 Verwarngeldern und 1.500 Ordnungswidrigkeitenanzeigen geahndet wurden. Allein 3.900 Fahrzeugführer waren zu schnell unterwegs - bei 100 von ihnen war die Geschwindigkeitsüberschreitung so hoch, dass die Fahrer mit einem mindestens vierwöchigen Fahrverbot rechnen müssen.

"Die Ergebnisse der gezielten polizeilichen Verkehrsüberwachungsmaßnahmen zeigen, dass es leider immer noch eine relativ große Zahl von Verkehrsteilnehmern gibt, denen es an Verantwortungsbewusstsein fehlt - weil sie rasen und einen zu geringen Sicherheitsabstand halten. Dieses Verhalten gefährdet Menschenleben", bilanziert der stellvertretende Leiter der Direktion Verkehr, Polizeidirektor Georg Dissen.

Trauriger Spitzenreiter war ein junger Motorradfahrer (26) in Köln-Vingst. Der junge Mann befuhr den Vingster Ring mit seiner PS-starken Maschine mit 159 km/h - bei erlaubten 60 km/h! Resultat dieser Geschwindigkeitsüberschreitung von sage und schrieb 99 km/h: 600 Euro Geldbuße, drei Monate Fahrverbot und vier Punkte in der Verkehrssünderkartei.

Ein weiterer Kradfahrer wurde "An der Schanz" in Köln-Riehl mit einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 52 km/h von Polizeibeamten gestoppt. Neben 280 Euro Bußgeld und vier Punkten in Flensburg wird er zwei Monate auf seinen Führerschein verzichten müssen.

Auch auf den Autobahnen rund um Köln, Leverkusen, Aachen und Bonn war die Polizei Köln präsent: 110 Lkw-Fahrer wurden angezeigt, da sie den vorgeschriebenen Mindestabstand nicht einhielten.

"Die Polizei Köln wird auch weiterhin nicht nur im Rahmen von Schwerpunkteinsätzen, sondern auch im polizeilichen Alltag gezielt Geschwindigkeits- und Abstandverstöße in den Städten Köln und Leverkusen sowie auf den Autobahnen konsequent und nachhaltig überwachen und bei festgestellten Verstößen im jeweiligen konkreten Einzelfall die erforderlichen polizeilichen Maßnahmen ohne Nachsicht verfolgen", sagt Polizeidirektor Dissen abschließend. (lf)

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Köln
Pressestelle
Walter-Pauli-Ring 2-6
51103 Köln

Telefon: 0221/229 5555
e-Mail: pressestelle.koeln(a)polizei.nrw.de

www.koeln.polizei.nrw.de

Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizei Köln

Das könnte Sie auch interessieren: