Polizei Köln

POL-K: 130716-2-K/BAB Verbotswidriges Benutzen des Seitenstreifens - Autobahnpolizei Köln überwacht Verkehrsverhalten auf der Bundesautobahn 1

Köln (ots) - Bereits mehrere Dutzend Verstöße festgestellt

Im Zuge des Ausbaus der Bundesautobahn A 1 ist in Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Bocklemünd und dem Kreuz Köln-Nord für die Dauer von voraussichtlich zwei Jahren eine Baustelle eingerichtet, die täglich zu längeren Rückstaus führt. Dabei hat die Autobahnpolizei festgestellt, dass Verkehrsteilnehmer bei Staulagen verbotswidrig den Seitenstreifen nutzen, um dann die Autobahn an der Anschlussstelle Bocklemünd zu verlassen. Die Polizei reagiert auf ihre eigenen Beobachtungen und die Eingaben einzelner Verkehrsteilnehmer. Ab sofort wird das Verkehrsverhalten in dem genannten Bereich gezielt überwacht und bei Verstößen konsequent eingeschritten.

Insbesondere offensichtlich ortskundige Verkehrsteilnehmer, die mit den Verkehrsabläufen vertraut sind, meinen, sich Zeitvorteile verschaffen zu können, indem sie verbotswidrig über den Seitenstreifen zum Teil mit hoher Geschwindigkeit rechts vorbei fahren. Vergleichbare Beobachtung machten Verkehrsteilnehmer und teilten diese der Polizei Köln schriftlich mit.

"Wer auf dem Seitenstreifen verbotswidrig rechts überholt, handelt nicht nur ordnungswidrig, er gefährdet andere und sich. Er benutzt Fahrbahnteile, die für Rettungsfahrzeuge und Polizei frei bleiben müssen, um Unfallstellen möglichst schnell, ohne vermeidbare Behinderung erreichen zu können", sagt Polizeidirektor Georg Dissen, Leiter der Autobahnpolizei Köln. "Dies ist gerade hier wichtig, weil die Erfahrung zeigt, dass in Staus und am Ende von Staus vergleichsweise viele Verkehrsunfälle passieren, bei denen es zum Teil für Einsatzkräfte um Retten von Menschenleben geht."

Verkehrsteilnehmer, bei denen Fehlverhalten festgestellt wird, werden von der Polizei angehalten und es werden die erforderlichen Maßnahmen vor Ort getroffen. Dies nimmt im jeweiligen Einzelfall Zeit in Anspruch, während andere, vorschriftsmäßig fahrende Verkehrsteilnehmer ihrem Ziel "ohne Aufenthalt" schneller näher kommen.

Bei den Schwerpunktkontrollen schritt die Autobahnpolizei in den vergangenen Tagen gleich bei mehreren Dutzend Verkehrsteilnehmern ein, die verbotswidrig den Seitenstreifen befahren hatten. Am heutigen Morgen (16. Juli) wurde sogar ein 40 Tonnen-Sattelzug angehalten, der etwa 800 Meter auf dem Seitenstreifen zurückgelegt hatte, um am Stau vorbei zu fahren. Ausrede des Fahrers: "Termindruck". Alle ertappten Verkehrssünder müssen nun mit einem Bußgeld von 75 Euro und zwei Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei rechnen.

"Wir werden das noch intensiver als bisher mittels Einsatz von Technik unterbinden und Verstöße konsequent verfolgen. Uns geht keiner durch das Netz - und zwar der Verkehrssicherheit wegen. Das zu tun, ist die uns vom Gesetzgeber übertragene Aufgabe", sagt Polizeidirektor Dissen. Ab dem morgigen Mittwoch (17. Juli) wird die Autobahnpolizei zusätzlich Videotechnik einsetzen, um auch Verkehrssünder, die nicht vor Ort angehalten werden können, zur Rechenschaft zu ziehen.

Zügiger und entspannter kommen die Verkehrsteilnehmer weiter, die sich vorschriftsmäßig verhalten, rücksichtsvoll, vorausschauend sind, sich über Stausituationen jeweils auf bekannte Art und Weise informieren und frühzeitig losfahren, um ihr Ziel zeitgerecht zu erreichen. (lf)

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