Polizei Köln

POL-K: 130620-1-K/BAB "Kooperative Verkehrskontrolle Lkw" auf der Bundesautobahn 1 - Bilanz

Köln (ots) - Insbesondere Schwerlastverkehr im Fokus

Eine positive Bilanz zieht der Leiter der Autobahnpolizei Köln nach der "Kooperative Verkehrskontrolle" am gestrigen Mittwoch (19. Juni) (siehe auch Pressemeldung Nr. 3 vom 17.06.2013). "Die relativ hohe Anzahl der festgestellten Verkehrsverstöße bestätigt mich in der Auffassung, dass gezielte Schwerpunktkontrollen für mehr Verkehrssicherheit weiterhin nötig sind", sagt Polizeidirektor Georg Dissen.

An den drei stationären Kontrollstellen auf den BAB 1 und BAB 555 wurden binnen fünf Stunden 326 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Während 197 Verstöße mit einem Verwarngeld vor Ort beglichen werden konnten, lagen die Überschreitungen in 129 Fällen über 20 km/h, sodass die Fahrzeugführer mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und - bei einer Überschreitung von über 40 km/h - mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Beim Einsatz von drei "ProViDa"-Fahrzeugen, mit denen Geschwindigkeits- und Abstandsverstöße mobil verfolgt werden, wurden neun Geschwindigkeitsverstöße festgestellt. Drei der ertappten Fahrzeugführer müssen hier mit Fahrverboten rechnen. Negativer Spitzenreiter war dabei ein Pkw-Fahrer, der bei erlaubten 120 km/h mit einer Geschwindigkeit von 193 km/h gemessen wurde. Die Überschreitung von 73 km/h wird ihn 600 Euro und vier Punkte in der Flensburger Verkehrssünderkartei kosten, außerdem muss er drei Monate auf seinen Führerschein verzichten.

Gegen 63 Lkw-Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstattet, da sie den vorgeschriebenen Mindestabstand von 50 Metern auf Autobahnen unterschritten hatten.

Die stationäre Kontrolle auf dem Rastplatz "Ville-Ost" zeigten einmal mehr, wie wichtig die Maßnahmen sind: Bei 36 überprüften Fahrzeugen wurden insgesamt 34 Verstöße festgestellt und entsprechende Anzeigen gefertigt. 13 Lkw wiesen technische Mängel auf, 17 mal wurde die Lenk- und Ruhezeit von den Fahrern nicht eingehalten und vier Fahrzeuge waren überladen. Ein Mitarbeiter des TÜV Rheinland, der ebenfalls an der Kontrolle teilnahm, erstattete Anzeige wegen des Verdachts einer gefälschten TÜV-Bescheinigung.

"Die Autobahnpolizei Köln appelliert an die Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer. Das uneingeschränkte Beachten von Verkehrsvorschriften, defensives Fahren und gegenseitige Rücksichtnahme sind unerlässlich dafür, dass Menschen sicher im Straßenverkehr unterwegs sind", sagt Polizeidirektor Dissen. (lf)

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