Polizei Köln

POL-K: 130528-2-K/MK/SI Europaweite EUROPOL-Aktionstage zur Bekämpfung des Metalldiebstahls - Polizei zieht positive Bilanz

Köln (ots) - Europaweiter Informationsaustausch funktionierte sehr gut

Eine positive Bilanz zieht die Polizei Köln nach Abschluss der Kontrollmaßnahmen anlässlich der europaweiten EUROPOL-Aktionstage zur Bekämpfung des Metalldiebstahls. Unter Ausschöpfung der kontinentalen Informationswege haben sich 16 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (unter anderem Niederlande, Belgien, Bulgarien) an diesem Schwerpunkteinsatz beteiligt. In Nordrhein-Westfalen beteiligten sich am gestrigen Montag (27. Mai) neben der Polizei Köln die Kreispolizeibehörden Märkischer Kreis und Siegen-Wittgenstein (siehe auch Pressemitteilung Nr. 1 vom 27.05.2013).

Bei der morgendlichen Razzia in einem Metallhandel im Kölner Stadtteil Kalk wurden neben dem Betrieb selbst Zulieferer im Hinblick auf strafrechtliche Vorwürfe von Metalldiebstählen überprüft. Darüber hinaus wurden Kontrollen im Hinblick auf gewerberechtliche, steuerliche und verkehrsrechtliche Verstöße durchgeführt. In die Maßnahmen wurden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Köln (Ordnungsamt, Kassen- und Steueramt, Straßenverkehrsamt), des Zolls und des TÜV Rheinland einbezogen. Über den Tag hinweg schlossen sich weitere Kontrollaktionen in Brennpunktbereichen im Kölner Stadtgebiet an.

Bei den Personen- und Fahrzeugkontrollen wurden in den beteiligten Kreispolizeibehörden Märkischer Kreis, Siegen-Wittgenstein und Köln insgesamt über 150 Fahrzeuge, davon 38 Metalltransporter, sowie über 250 Personen überprüft. Vier Personen wurden festgenommen und sieben Strafanzeigen gefertigt, wobei sich bei vier Fällen ein Bezug zum Metalldiebstahl herstellen ließ. Ein verdächtiger Metalltransporter wurde mitsamt seiner offensichtlich aus Diebesgut bestehenden Ladung sichergestellt. Aufgrund festgestellter umwelt- und gewerberechtlicher Verstöße wurden 72 Anzeigen vorgelegt, weitere 13 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden wegen verkehrsrechtlicher Verstöße gefertigt.

Mehr als 100 der kontrollierten Personen wurden europaweit überprüft. "Optimierungsbedarf besteht zwar immer, aber grundsätzlich hat der europäische Informationsaustausch sehr gut funktioniert", bilanzierte Kriminaloberrat Thomas Schulte, der für die Kölner Maßnahmen der von der europäischen Polizeibehörde EUROPOL initiierten Aktion verantwortlich war. (lf)

Rückfragen bitte an:

Polizei Köln
Pressestelle

Telefon: 0221 - 229 5555
http://www.polizei.nrw.de



Weitere Meldungen: Polizei Köln

Das könnte Sie auch interessieren: