Polizei Köln

POL-K: 130423-6-K Falscher Polizeibeamter beraubt Touristen

Köln (ots) - Hohe Bargeldbeträge erbeutet

Opfer eines falschen Polizeibeamten wurde am Samstagabend (20. April) ein japanischer Tourist (53) in der Kölner Innenstadt. Dabei erbeutete der Täter Kreditkarten und hob anschließend Geldbeträge in Höhe von mehreren Tausend Euro ab. Gegen 19.30 Uhr sprach der Unbekannte den 53-Jährigen im Bereich der Fußgängerzone Hohe Straße an. Der etwa 40-Jährige forderte den Asiaten zunächst in deutscher, dann in englischer Sprache auf, sich auszuweisen. Da der Verdächtige sehr bestimmt auftrat, entnahm der Japaner den Ausweis aus seiner Brieftasche.

Anschließend forderte der Unbekannte auch die Aushändigung der Brieftasche. Als der Geschädigte zögerte, griff der falsche Beamte mit einer Hand unter seine Jacke. Dadurch gewann der Geschädigte den Eindruck, dass der Unbekannte die Hand an eine Waffe legte. Durch das barsche Auftreten war der 53-Jährige derart eingeschüchtert, dass er auf Aufforderung sogar seine Geheimzahl preisgab. Anschließend händigte der Täter Ausweis und Brieftasche wieder aus und entfernte sich schnell.

Später bemerkte der Tourist, dass sich seine Kreditkarten nicht mehr in seiner Brieftasche befanden. Da war es jedoch bereits zu spät: Zwischenzeitlich waren an Geldautomaten mehrfach Geldbeträge in Höhe von mehreren Tausend Euro abgehoben worden.

Der unbekannte Täter wird wie folgt beschrieben:

   -	mitteleuropäisches Aussehen -	gepflegtes Erscheinungsbild -	
athletische Figur -	etwa 1,70 Meter groß -	kurz geschorene Haare - 
dunkelblaue Outdoor-Jacke -	hellblaues Polo-Shirt -	dunkelblaue 
Stoffhose -	dunkelblauer Hut mit Krempe 

Sachdienliche Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 14 unter der Rufnummer 0221/229-0 oder per E-Mail unter info@polizei-koeln.de entgegen.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei Köln eindringlich darauf hin, dass sich Zivilbeamte beim Einschreiten immer unter Vorzeigen eines Dienstausweises legitimieren müssen. Bestehen Zweifel an der Echtheit des vorgezeigten Dokuments, sollte die Notrufnummer 110 gewählt werden.

Polizeibeamte fordern auch niemals die Preisgabe von Geheimzahlen. Diese sollten ohnehin unter keinen Umständen an Dritte weitergeben werden. (lf)

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