Polizei Köln

POL-K: 130417-1-K Sieben Kilogramm Methamphetamin (Crystal) und drei Kilogramm Kokain am Flughafen Köln sichergestellt - Einladung Fototermin

Köln (ots) - Zollbeamte haben am Köln-Bonner Flughafen in der letzten Woche zehn Kilogramm harte Drogen aus dem Verkehr gezogen. Es handelt sich hierbei um den bislang größten "Crystal"-Fund in der Bundesrepublik Deutschland. Zwei Abholer der Lieferung wurden am Flughafen festgenommen.

Interessierte Medienvertreter haben heute (17. April) die Möglichkeit, bei einem Fototermin im Polizeipräsidium Köln Bilder von sichergestellten Gegenständen zu fertigen.

Eine 55-Jährige Kölnerin wurde Ende März in Tokio von den japanischen Polizeibehörden festgenommen. Die Kurierin hatte versucht, in Statuen verbaute 4 kg Crystal in das Land zu schmuggeln. Infolgedessen hatte die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Köln die Ermittlungen aufgenommen. Umgehend leitete die Ermittlungsgruppe, die sich aus Beamten der Polizei Köln und dem Zollfahndungsamt Essen zusammensetzt, ein Ermittlungsverfahren ein.

Am vergangenen Freitag (12. April) fielen Zöllnern bei einer Luftfrachtlieferung ähnliche Statuen aus Nigeria auf. Die wenig später aufgeflexten Skulpturen entpuppten sich dann als Transportmittel für insgesamt 10 kg Betäubungsmittel: 7 kg Crystal und 3 kg Kokain. Die Lieferung aus Nigeria war an einen Adressaten in Frechen gerichtet. Als zwei Männer (21, 40) aus Frechen ihre Lieferung in Empfang nehmen wollten, klickten die Handschellen. Bei vier sich anschließenden Wohnungsdurchsuchungen in Köln und Frechen wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Ein nigerianischer "Mitorganisator" (24) der Schmuggelroute wurde ebenfalls festgenommen.

Ein Ermittlungsrichter des Amtsgerichtes Köln ordnete gegen den Nigerianer sowie einen der Abholer (40) Untersuchungshaft an.

Derzeit geht die Polizei Köln davon aus, dass durch die Beschlagnahme und die darauf erfolgten Festnahmen eine nigerianische "Drogen-Lieferschiene" aufgeflogen ist.

Der Konsum von "Crystal-Meth", wie die Droge auch genannt wird, ist äußerst gefährlich. Chrystal-Meth wird nach dem derzeitigen Kenntnisstand in Küchenlaboren hergestellt. Man weiß daher nicht, was genau in der Droge alles enthalten ist. So wurden in manchen Proben unter anderem auch Batteriesäure, Rattengift und andere hoch giftige Stoffe gefunden. Zahlreiche Medien haben in der Vergangenheit bereits darüber berichtet. In den Darstellungen wurden auch Menschen gezeigt, deren Körper durch den Konsum dieser Droge "völlig verfallen" waren. Reporter verglichen das Aussehen mancher Konsumenten mit denen von "Zombies".

Der Fototermin, zu dem interessierte Medienvertreter herzlich eingeladen sind, findet statt im

Polizeipräsidium Köln, Walter-Pauli-Ring 2-6, 51103 Köln - Gebäudeteil C Mittwoch, 17. April, 14 Uhr

Medienvertreter, die an dem Fototermin teilnehmen möchten, werden zwecks Raumplanung gebeten, sich per Email bei der Pressestelle der Polizei Köln unter pressestelle.koeln@polizei.nrw.de anzumelden. (af)

Rückfragen bitte an:

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Pressestelle

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