Polizei Köln

POL-K: 130222-2-K Vorgetäuschter Verkehrsunfall - Täter überführt

Köln (ots) - Bei Durchsuchungen zusätzlich 2 Kilogramm Marihuana gefunden

Die Polizei Köln hat gestern (21. Februar) drei Wohnungen in Köln durchsucht. Den Verdächtigen (31, 43 und 28) wird vorgeworfen, im Herbst 2012 vorsätzlich einen Verkehrsunfall in Köln-Kalk verabredet und herbeigeführt zu haben. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Eurobereich.

Bereits bei der Unfallaufnahme am 4. November hatte der Motorradpolizist erste Zweifel an der Glaubwürdigkeit des geschilderten Unfallhergangs. Er überprüfte den Unfallort und befragte den Berufskraftfahrer. Dieser gab an, auf der gerade verlaufenden Buchforststraße mit seinem angemieteten LKW gegen eine geparkte Luxuslimousine gefahren zu sein. Dabei verstrickte sich zunehmend in Widersprüche. Die Auswertung der Spuren bestärkten schließlich den Verdacht der Vortäuschung. Das zuständige Verkehrskommissariat 4 nahm die Ermittlungen gegen drei Verdächtige auf. Dabei handelt es sich um den 43-Jährigen, den 31 Jahre alten Halter des Mercedes und einen Hintermann. Gestern Vormittag durchsuchten die Ermittler die Wohnungen der drei Männer. Hierbei stellten sie umfangreiches Beweismaterial wie Laptop und Unterlagen sicher. In der Wohnung des LKW-Fahrers fanden die Polizisten zusätzlich zwei Kilogramm Marihuana. Neben dem Vorwurf des Handels mit Betäubungsmitteln gegen den 43-Jährigen muss sich das Trio wegen des Verdachts des Versicherungsbetruges verantworten. Darüber hinaus droht dem Berufskraftfahrer noch die behördliche Überprüfung seiner Fahrtauglichkeit, die zum Entzug der Fahrerlaubnis führen kann. (kk)

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