Hauptzollamt Schweinfurt

HZA-SW: Zoll prüft unter- und oberfränkische Friseure - 18 Fälle der Beitragshinterziehung sowie ein Verdacht auf Leistungsbetrug

Schweinfurt (ots) - Mit besonderem Augenmerk auf die Arbeitsbedingungen beschäftigter und selbständiger Friseurinnen und Friseure prüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit Mitte vergangener Woche stichprobenweise das Friseurhandwerk im Hauptzollamtsbezirk.

Knapp 170 Personen in 60 unter- und oberfränkischen Haarschneidesalons wurden zu ihren Arbeitsbedingungen befragt. Bei 19 Sachverhalten ist nun eine weitere Klärung erforderlich. Davon bestehen in 18 Fällen Anhaltspunkte, dass Sozialabgaben nicht in der erforderlichen Höhe abgeführt wurden. Weiter deckte die Zollprüfung einen möglichen Sozialleistungsbetrug auf, da eine im Sozialleistungsbezug stehende Person dem zuständigen Träger die Einkünfte aus ihrer Tätigkeit nicht ordnungsgemäß mitgeteilt hat.

Für die Beschäftigten des Friseurhandwerks in Bayern liegen die Entgeltsätze des bayernweit für allgemeinverbindlich erklärten Tarifvertrags grundsätzlich über dem Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn von brutto 8,50 Euro je Zeitstunde.

Weitere Informationen finden Sie unter www.zoll.de > Fachthemen > Arbeit

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