Feuerwehr Velbert

FW-Velbert: Großaufgebot der Feuerwehr Velbert hilft in Nachbarstadt aus - Nächster Unfall auf Autobahn und Feuer sorgen für viel Arbeit

Gerade erst in Dienst gestellt und schon zu vielen Einsätzen unterwegs (auch auf der A44) - das Notarzteinsatzfahrzeug

Velbert (ots) - Fast schon traurige Gewohnheit für die Feuerwehr in Velbert werden Einsätze auf der Autobahn. Nur einen Tag nach dem schweren Verkehrsunfall eines Zugfahrzeugs mit Anhänger und geladenem Kleinbus verunfallte an fast gleicher Stelle heute schon wieder ein Fahrzeug schwer.

Heute Vormittag rückte die hauptamtliche Wache mit Rettungsdienst und ehrenamtlicher Unterstützung wieder auf die A 44 Fahrtrichtung Essen aus, weil kurz hinter der Anschlussstelle Langenberg ein Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person gemeldet wurde. Wieder wurde ein schwer beschädigtes Fahrzeug gefunden, das in die Betonwand der Fahrtrichtungstrennung gefahren ist und schwer beschädigt mitten auf der Autobahn zum Stehen kam. Allerdings konnte sich die Fahrerin, die sich nach eigenen Angaben mit dem Fahrzeug überschlagen habe, mit Hilfe zur Unterstützung herbeigeeilter anderer Autofahrer selbst befreien. Die Fahrerin wurde leicht verletzt durch den Rettungsdienst ins Helios Klinikum Niederberg transportiert. Die Feuerwehr streute ausgelaufene Betriebsmittel ab, stellte am verunfallten Fahrzeug den Brandschutz sicher und trennte vorsichtshalber die Stromzufuhr.

Gegen 13:45 Uhr rückten die berufliche Wache sowie die ehrenamtlichen Löschzüge aus Neviges zu einem Mehrfamilienhaus an der Lohbachstraße in Neviges aus, von wo ein verrauchtes Treppenhaus gemeldet wurde. Vor Ort wurde festgestellt, dass es im Technikraum des Aufzuges brannte. Die Feuerwehr hatte den Brand mit einem Trupp unter Atemschutz und einem C-Rohr schnell unter Kontrolle.

Am frühen Abend musste die berufliche Wache zur Hauptstraße nach Langenberg ausrücken, wo eine hilflose Person hinter einer verschlossenen Wohnungstür vermutet wurde. Parallel wurde ein Feuer in einer Wohnung an der Talstraße gemeldet. Hierzu alarmierte die Feuerwehr Velbert die ehrenamtlichen Löschzüge des Einsatzbereiches Velbert-Mitte, die vor Ort einen auf einer eingeschalteten Herdplatte vergessenen Wasserkocher vorfanden, der bereits geschmolzen war. Die Bewohnerin wurde aus ihrer mit hochgradig giftigem und beißendem Qualm gefluteten Wohnung geführt und vom Rettungsdienst der Feuerwehr Velbert untersucht. Die Feuerwehr kontrollierte die Brandstelle, lüftete die gesamte Wohnung und stellte den ausgelösten Heimrauchmelder zurück. Die Wohnungsmieterin konnte nach dem Einsatz nach ca. 15 Minuten in ihre Wohnung zurückkehren.

Am gestrigen Mittwoch gingen erhebliche Regenmengen im Stadtgebiet Velbert nieder und zahlreiche Blitze zuckten über der Stadt. Doch trotz der vorherigen Unwetterwarnungen kam es im Velberter Stadtgebiet zu keinem unwetterbedingten Einsatz.

Gleichwohl musste ein Großaufgebot der Feuerwehr Velbert gestern Abend zu einer Vielzahl von Unwettereinsätzen ausrücken. Mehrere andere Städte im Kreis Mettmann waren so stark von Überflutungen betroffen, dass die örtliche Feuerwehr allein, die Lage nicht mehr allein abarbeiten konnte und um überörtliche Unterstützung bat.

Auf Bitte des Kreisbrandmeisters entsendete die Feuerwehr Velbert am frühen Mittwoch Abend zunächst ihren für größere Schadenslagen ausgestatteten Einsatzleitwagen mit Bedienpersonal nach Mettmann. Nur rd. eine Stunde später kam es zu einer weiteren Anforderung von Unterstützungskräften aus der Kreisstadt. Und so machten sich unverzüglich ehrenamtliche Kräfte aus allen Stadtteilen mit sechs Fahrzeugen und insgesamt 37 Kräften auf den Weg nach Mettmann, wo sie bis heute Morgen um 02:00 Uhr zahlreiche Keller, Unterführungen und Tiefgaragen auspumpten.

In diesen ereignisreichen Stunden stellte die Feuerwehr Velbert wieder einmal ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis. Dabei wird die nach jedem Einsatz erforderliche Gerätereinigung und -pflege in den nächsten Tagen noch fortgesetzt werden müssen.

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