Feuerwehr Velbert

FW-Velbert: Wieder rettet ein Rauchmelder ein Leben! Feuerwehr musste bei Einsätzen breites Spektrum zeigen

Velbert (ots) - Die Feuerwehr Velbert musste am gestrigen Donnerstag wieder einmal ihr breites Einsatzspektrum zeigen. Auch, wenn sich einige per Notruf geschilderte Ereignisse vor Ort etwas anders darstellten, konnten die eingesetzten Feuerwehreinheiten immer adäquat reagieren.

So wurde der Einsatzzentrale der Feuerwehr Velbert kurz vor 13:00 Uhr gemeldet, dass an der Von-Fraunhofer-Straße in Velbert-Mitte in einer Wohnung im siebten Obergeschoss ein Rauchmelder Alarm gebe und aus einem Fenster Qualm aufsteige. Unverzüglich wurden die berufliche Wache und ehrenamtliche Einheiten des Einsatzbereichs Mitte gemeinsam mit einem Beamten des Leitungsdienstes und der Rettungsdienst alarmiert. Nachdem der Einsatzleiter vor Ort die Lage bestätigt sah und ihm von Anwohnern geschildert wurde, dass vermutlich noch eine Person in der Wohnung sei, veranlasste er eine Alarmstufenerhöhung, wodurch in Velbert-Mitte die Sirenen zu hören waren und ein weiterer Löschzug aus Tönisheide alarmiert wurde.

Die sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen und der Aufbau des Löschangriffs erfolgten zum einen durch das Treppenhaus bis ins siebte Obergeschoss als auch parallel über die in Stellung gebrachte Drehleiter der Feuerwehr. Der Angriffstrupp verschaffte sich durch Aufbrechen der Wohnungstüre gewaltsam Zutritt zur betroffenen Wohnung und fand den Wohnungsmieter schlafend in einem Raum vor. Dieser wurde ins Freie gerettet, dem Rettungsdienst übergeben und anschließend mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung dem Helios Klinikum Niederberg zugeführt. Nach der Rettung des Wohnungsmieters konnte der Entstehungsbrand in der Küche durch die Feuerwehr mit wenig Wasser sehr schnell gelöscht werden, sodass der Einsatz nach den sich anschließenden Lüftungsmaßnahmen um 13:40 Uhr beendet werden konnte.

Wiederum die berufliche Wache mit ehrenamtlichen Einheiten aus dem Einsatzbereich Mitte rückten um 15:15 Uhr zu einem gemeldeten Wald- bzw. Flächenbrand zur Straße Hespertal aus. Der dort vorgefundene glimmende morsche Baum wurde mit wenigen Wasserstößen abgelöscht und die Kräfte waren um 15:50 Uhr wieder auf der Wache.

Der um 19:00 Uhr von Anwohnern eines Hauses an der Hattinger Straße im Stadtteil Langenberg gemeldete Wohnungs- bzw. Kellerbrand stellte sich den Feuerwehrkräften vor Ort allerdings ganz anders dar. Zwar war von den Anwohnern eines Hauses im Treppenhaus und im Kellerbereich eine Verrauchung festgestellt worden, allerdings war kein Feuer im Gebäude dafür ursächlich, sondern der geplatzte Motor eines Fahrzeugs auf der Straße vor dem Gebäude, wodurch es zu einer Qualmentwicklung kam, die auch in das Gebäude eindrang. Die Feuerwehr konnte es beim Abstreuen ausgetretener Betriebsmittel des Fahrzeugs belassen und die Bewohner des Hauses hatten sich schnell wieder von dem Schrecken erholt. Berufliche Wache und die ehrenamtlichen Langenberger Kräfte waren nach rd. 30 Minuten wieder an ihren Standorten.

Gegen 20:00 Uhr rückte die berufliche Wache gemeinsam mit dem Rettungsdienst zur Breslauer Straße aus, wo hinter einer Wohnungstür eine hilflose Person vermutet wurde. Nachdem die Feuerwehr die Wohnungstür geöffnet hatte, wurde eine verstorbene Person in der Wohnung vorgefunden. Die Einsatzstelle wurde daraufhin der Polizei übergeben, und die Feuerwehr war um 20:28 Uhr wieder einsatzbreit.

Und auch der um 22:25 Uhr gemeldete Brand eines PKW mit einer eingeklemmten Person auf der Heidestraße stellte sich vor Ort glücklicherweise weniger dramatisch dar. Ein verunfallter PKW lag nahe der Unfallstelle auf der Seite, die Fahrerin hatte sich jedoch bereits aus ihrem Fahrzeug befreit, und der PKW brannte auch nicht. Die Fahrerin des Fahrzeugs wurde daraufhin vom Rettungsdienst vor Ort erstversorgt und anschließend dem Klinikum zugeführt. Die Feuerwehr, die wiederum mit beruflicher Wache, ehrenamtlichen Kräften aus Mitte, dem Rettungsdienst und einem Beamten des Leitungsdienstes vor Ort waren, richtete den PKW auf rückte um 23:00 Uhr wieder ein.

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