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HDP-RP: Polizeinachwuchs im Kurpark vereidigt

HDP-RP: Polizeinachwuchs im Kurpark vereidigt
Vereidigung im wunderschönen Ambiente. Für den Polizeinachwuchs war es der erste Auftritt in der Öffentlichkeit.

Büchenbeuren (ots) - Staatsminister Roger Lewentz vereidigt 481 Polizeikommissaranwärterinnen und Polizeikommissaranwärter

328 Polizeikommissaranwärter und 153 Polizeikommissaranwärter haben heute in Bad Kreuznach ihren Diensteid geleistet und bekundeten damit öffentlich ihr Eintreten für die freiheitlich-demokratische Grundordnung und die gewissenhafte Erfüllung ihrer Amtspflichten. Fast 2000 Besucherinnen und Besucher, darunter zahlreiche Gäste aus Politik, Justiz, Kirche, Kommune, Verwaltung und Polizei nahmen die Gelegenheit wahr, die neuen Polizistinnen und Polizisten des Landes bei ihrem ersten öffentlichen Auftreten zu begleiten. Der Kurpark in Bad Kreuznach bot dafür eine tolle Atmosphäre. Aus ganz Deutschland reisten Angehörige in die Kreis- und Kurstadt Bad Kreuznach, auch zur Freude von Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer, die es ermöglicht hatte, die feierliche Vereidigung in ihrer Stadt durchzuführen. Organisatorisch bedurfte es dafür gewaltiger Anstrengungen, doch sie haben sich gelohnt: Am Ende fanden alle Beteiligte nur lobende Worte für die Ausgestaltung im öffentlichen Rahmen, bei herrlichem Wetter. In der Pauluskirche begannen die Feierlichkeiten am Morgen mit einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von Seelsorgern der Polizei Rheinland-Pfalz, Studierenden sowie dem Blechbläserquintett des Landespolizeiorchesters. Danach warteten alle gespannt im Kurpark auf den Einzug der Formation in der blauen Uniform. Ein bewegender Moment für alle Angehörigen, Freunde, Bekannte und Gäste, der von unzähligen Kameras und Handys festgehalten wurde. Und es war sicherlich keine leichte Aufgabe, den eigenen Sohn oder die eigene Tochter unter den 481 Polizeikommissaranwärtern und Polizeikommissaranwärterinnen ins rechte Bild zu rücken.

"Sie haben sich für einen Beruf entschieden, in dem man nur glücklich werden kann, wenn man ihn tatsächlich als Beruf im Sinne von Berufung versteht. Polizeibeamtin bzw. -beamter zu sein verlangt den Einsatz der ganzen Persönlichkeit. Es geht darum, Dienst an der Gemeinschaft zum Wohl der Menschen in unserem Land zu leisten", betonte der Direktor der Hochschule der Polizei, Friedel Durben, in seiner Begrüßung. Auf diese Verpflichtung werden derzeit 1315 junge Menschen an der Hochschule der Polizei am Campus Hahn vorbereitet. "Dabei ist uns ist es wichtig, Ihnen allen eine hochqualifizierte, wissenschaftlich und zugleich praxisorientierte Ausbildung zu gewähren, damit Sie sich der Verantwortung und den vielseitigen, anspruchsvollen Herausforderungen im Beruf stellen können. Sie werden aber nicht nur Verantwortung für die Gemeinschaft tragen, sondern Sie übernehmen auch Verantwortung füreinander. Achten Sie auf Ihre Kolleginnen und Kollegen", appellierte Durben und wünschte dem Polizeinachwuchs viel Erfolg im Studium, das erforderliche Durchhaltevermögen und stets Freude im abwechslungsreichen Beruf der Polizeibeamtin und des Polizeibeamten.

Ganz herzlich begrüßte auch Staatsminister Roger Lewentz die Studierenden und Gäste und überbrachte die Glückwünsche von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Als sichtbarster Teil der Exekutive für die Bürgerinnen und Bürger seien die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten sozusagen die Visitenkarte des Landes. "Die Öffentlichkeit hat ein Recht darauf, "ihre" Polizistinnen und Polizisten kennenzulernen und mitzuerleben, wie sie öffentlich ein Bekenntnis zu unserer freiheitlichen Verfassung und den Gesetzen des Landes ablegen", betonte Minister Lewentz. Die rheinland-pfälzische Polizei sei in einer guten Verfassung, ist modern und leistet eine hervorragende Arbeit. Für die Studierenden ist es der erste öffentliche Auftritt in der Polizeiuniform. "Sie können sie mit Freude tragen, denn sie weist Sie als jemanden aus, der für den Schutz der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes beauftragt und verantwortlich ist", sagte Lewentz, der dem polizeilichen Nachwuchs viel Erfolg und persönliche Zufriedenheit in der Ausbildung und ihrem dienstlichen Werdegang wünschte. Mit erhobener rechter Hand wiederholten die Studierenden der Einstellungsjahrgänge Oktober 2015 und Mai 2016 dann die vom Inspekteur der rheinland-pfälzischen Polizei, Jürgen Schmitt, vorgesprochene Eidesformel, bevor die Vertreter der beiden Einstellungsjahrgänge das Wort ergriffen. "Schon nach wenigen Monaten können wir jetzt schon sagen, dass wir in einem tollen Team, in einer Familie, angekommen sind, in der man sich gegenseitig hilft und unterstützt", machte Tim Frerix den Zusammenhalt in der Polizei deutlich. "Und nach dem Studium wollen wir für Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, die gerechten, vertrauenswürdigen, selbstbewussten und leistungsfähigen Polizisten sein, die Sie von uns erwarten dürfen", ergänzte Jasmin Kiefhaber, bevor der offizielle Teil mit dem Abspielen der Nationalhymne, gespielt vom Landespolizeiorchester Rheinland-Pfalz, unter der Leitung von Stefan Grefig, zu Ende ging. Staatsminister Roger Lewentz, Inspekteur Jürgen Schmitt und der Direktor der Hochschule, Friedel Durben, zählten dann zu den ersten Gratulanten, bevor die Formation aufgelöst wurde. Spätestens jetzt hielt es keinen der Angehörigen mehr auf seinem ursprünglichen Platz. Glückwünsche und Händedrücken, Umarmungen und unzählige Fotos. Der Freudentaumel war allerdings nur von kurzer Dauer, denn vom anderen Ende des Kurparks duftete bereits das Essen. Umrahmt von Klängen des Polizeiorchesters fand die öffentliche Vereidigung dann ihren Abschluss beim traditionellen Eintopfessen der Hochschule der Polizei.

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