Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

FW-MH: Einsatzreicher Tag für die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr

Verunfallter LKW auf der Autobahn A40 und Abstreuen von Betriebsstoffen durch die Feuerwehr Mülheim an der Ruhr.

Mülheim an der Ruhr (ots) - Nach dem Zimmerbrand am frühen Morgen (siehe vorhergehende Pressemeldung) auf der Dohne löste um 10.05 Uhr eine Brandmeldeanlage an der Mintarder Straße in Mülheim-Saarn aus. Die alarmierten Kräfte konnten vor Ort eine Auslösung durch Wasserdampf feststellen. Die Anlage wurde nach erfolgter Lüftung wieder betriebsbereit geschaltet.

Noch während der Abarbeitung wurde der Leitstelle der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr um 10.09 Uhr durch die Polizei ein Verkehrsunfall mit einem beteiligten LKW auf der Autobahn 40 in Fahrtrichtung Duisburg gemeldet. Es rückten umgehend zwei Führungsfahrzeuge, ein Rüstzug, ein Rettungswagen der Johanniter-Unfall-Hilfe, sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug der Feuerwehr aus. Ein zufällig an der Einsatzstelle befindlicher Krankentransportwagen übernahm die Erstversorgung. Vor Ort war ein LKW, laut Aussage der Polizei, durch einen Reifenplatzer in die Betonleitplanke geprallt. Dabei wurde die Zugmaschine im vorderen Bereich beschädigt und der Tank auf der linken Seite aufgerissen. Circa 100 Liter Diesel liefen aus. Dafür wurden weitere Sonderfahrzeuge angefordert. Der Fahrer wurde durch den Aufprall verletzt, durch den Rettungsdienst versorgt und später durch die Feuerwehr aus dem beschädigten Fahrzeug befreit. Außerdem wurde der Tank teilweise leergepumpt und abgedichtet um ein weiteres Auslaufen zu verhindern. Die Einsatzdauer betrug für die Maßnahmen von Feuerwehr und Rettungsdienst circa 2,5 Stunden.

Um 13.17 Uhr erhielt die Feuerwehr Kenntnis über einen weiteren Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der Aktienstraße, Ecke Tristanstraße. Die Leitstelle entsendete ein Führungsfahrzeug, ein Löschfahrzeug, drei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug. Vor Ort war ein Transporter mit einem Kleinwagen zusammengestoßen. Glücklicherweise war keine Person eingeklemmt, jedoch mussten drei Personen durch den Rettungsdienst behandelt und in örtliche Krankenhäuser gebracht werden. Da keine Betriebsstoffe ausliefen, sicherte die Feuerwehr den Brandschutz und unterstützte die Polizei bei der Unfallaufnahme. Im Anschluss räumte die Feuerwehr die Fahrbahn frei. Für den Zeitraum der Maßnahmen war die Aktienstraße voll gesperrt. Auch der Personennahverkehr war gestört.

Am Nachmittag barg die Feuerwehr noch einen toten Wildvogel im Bereich des Ruhrwehrs am Kahlenberg. Während der Arbeiten wurde der Einsatzleitwagen zu einem Zimmerbrand an der Geitlingstraße alarmiert. Ein vor Ort anwesender Hausmeister bemerkte Rauch aus einer Wohnung und alarmierte die Feuerwehr. Der Löschzug der Feuerwache 2 in Heißen, sowie Unterstützungsfahrzeuge der Feuerwache 1 in Broich wurden ebenfalls zur Einsatzstelle entsandt. Bei Eintreffen ging der Angriffstrupp des Löschfahrzeugs unter Atemschutz in die Wohnung vor, die Bewohner waren nicht in der Wohnung, jedoch konnte eine Katze gerettet und einer Nachbarin zur Betreuung übergeben werden. Löschmaßnahmen in der Wohnung waren nicht erforderlich, da die in Brand geratene Mikrowelle durch den vorgehenden Trupp aus dem Mehrfamilienhaus gebracht und dort abgelöscht wurde. Anschließend wurde die Wohnung und das Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter belüftet. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. Die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. (SDa)

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