Polizei Essen

POL-E: Essen: "Gefährlicher Abfall" sollte nach Afrika verschifft werden - die Kriminalpolizei durchsucht Überseecontainer in Schutzanzügen

Essen (ots) - 45357 E.-Dellwig Beamte des Kriminalkommissariates 11 durchsuchen seit gestern einen 30 t schweren Überseecontainer auf der Ripshorster Straße nach "gefährlichem Abfall". Durch einen Hinweis des Zollamtes wurden die Kriminalbeamten auf das im Raume stehende Umweltdelikt aufmerksam. Ein auf der Ripshorster Straße ansässiger Gewerbetreibender hatte beim Zollamt zuvor angemeldet, dass er Gebrauchsgüter per Container nach Afrika verschiffen lassen wollte. Als das Zollamt den Container unter die Lupe nahm, ergaben sich erste Hinweise darauf, dass sich unter der Ladung auch "gefährlicher Abfall" befindet. Über die Bezirksregierung wurde die Kriminalpolizei hinzugezogen. Mit Schutzanzügen durchsuchen die Beamten seit gestern (3. Februar) den Inhalt des Containers und fanden bereits Elektroschrott, FCKW-haltige Kühlschränke, Kompressoren und nicht komplett entleerte Motoreinheiten. Der Export gefährlichen Abfallgüter ist auf Grund der giftigen und umweltschädigenden Bestandteile gesetzlich verboten. Mitarbeiter der Bezirksregierung (Abfallstromkontrolle), sowie des Umweltamtes der Stadt Essen sind ebenfalls vor Ort. Die Ermittlungen wegen unerlaubten Umgangs mit gefährlichen Abfällen dauern an. / Hag

Rückfragen bitte an:
Polizei Essen/ Mülheim an der Ruhr
Pressestelle
Telefon: 0201-829 1065 (außerhalb der Bürodienstzeit 0201-829 7230)
Fax: 0201-829 1069
E-Mail: pressestelle.essen@polizei.nrw.de

 

Original-Content von: Polizei Essen, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizei Essen

Das könnte Sie auch interessieren: