POL-AC: Bilanz der Rosenmontagsumzüge in Aachen und Eschweiler - Friedlicher Verlauf - Sicherheit wurde groß geschrieben

Aachen-Eschweiler (ots) - Rosenmontagszug Aachen:

Pünktlich um 11.11.h startete der Zug mit insgesamt 168 Prunk- und Gesellschaftswagen sowie Fuß- und Musikgruppen. Mehr als 5000 Aktive bildeten einen Rosenmontagszug mit einer Gesamtlänge von 6 Kilometern Länge. Dabei sammelten auch 50 Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan als Teil der Fußgruppe der "Burtscheider Wasserratten" ihre ersten Erfahrungen als Aktive im Aachener Straßenkarneval.

Der Zugweg führte vom Adalbertsteinweg über den Kaiserplatz - Wilhelmstraße - Theaterstraße - Elisenbrunnen - Peterstraße - Komphausbadstraße - Seilgraben - Minoritenstraße - Großkölnstraße - Markt - Jakobstraße - Karlsgraben bis zum Endpunkt Templergraben.

Die angekündigten Verkehrsbeeinträchtigungen blieben im überschaubaren Rahmen. Gegen 16.40h erreichte der Zug den Zielpunkt Templergraben und löste sich nach und nach auf. Zu einer kurzfristigen Verkehrssperrung kam es im Bereich der Wilhelmstraße. Hier drohte ein größerer Ast aus einem Baum auf die Fahrbahn zu fallen. Die Feuerwehr beseitigte die Gefahrenstelle.

Bei mäßigem, jedoch überwiegend trockenem Wetter begleiteten zahlreiche Zuschauer das karnevalistische Treiben.

Mit Blick auf die angekündigten Unwetterwarnungen für NRW hatte das aus Vertretern des Veranstalters, der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und der Polizei bestehende Koordinierungsgremium entschieden, zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. So nahmen Pferde, Kutschen und Planwagen nicht mehr am Umzug teil; große, windan-fällige Absperrplanen wurden an verschiedenen Plätzen entfernt.

Die auch bei diesem Karnevalsumzug stark präsenten Einsatzkräfte der Aachener Polizei vermeldeten einen insgesamt ruhigen Einsatzverlauf.

Am Rande des Zuggeschehens kam es zu einzelnen, karnevalstypischen Einsätzen, bei denen zumeist übermäßiger Alkoholgenuss die Ursache war.

So mussten die Polizeikräfte bei Schlägereien im Bereich des Bushofes, des Adalbert-steinweges, der Scheibenstraße und der Peterstraße eingreifen. In der Komphausbadstraße zündete eine männliche Person in der Menschenmenge einen Bengalow. Wegen des übermäßigen Genusses von Alkohol musste mehrfach der Rettungswagen ver-ständigt werden; eine männliche Person verblieb zur Ausnüchterung im polizeilichen Gewahrsam. Gegen fünf junge Männer aus Nordafrika, die versucht hatten, Wurfmaterial von einem Karnevalswagen zu entwenden, wurden Strafanzeigen gestellt; einer von Ihnen führte zusätzlich eine geringe Menge Rauschgift mit.

Insgesamt fertigte die Polizei 14 Strafanzeigen und erteilte 14 Platzverweise. Bei weiteren 5 Personen wurde die Identität überprüft.

Rosenmontagszug Eschweiler:

Unter Beteiligung von 22 Karnevalsgesellschaften und mehr als 5.500 Aktiven startete der Rosemontagszug mit dem Motto "Träck met- Hand in Hand durchs Indeland!" um 12.00h durch die Eschweiler Innenstadt.

Der Zugweg führte von der Brücke Bergrather Straße über die Indestraße - Dürener Stra-ße - Kochsgasse - Indestraße - Grabenstraße - Marienstraße - Neustraße - Uferstraße - Hompeschstraße Martin-Luther-Straße - Moltkestraße - Bismarckstraße - Rosenallee - Marienstraße - Franzstraße - Bourscheidtstraße - Mittelstraße - Röthgener Straße - Langwahn bis zum Endpunkt August-Thyssen-Straße.

Auch hier blieben die angekündigten Verkehrsbeeinträchtigungen im überschaubaren Rahmen. Gegen 16.50h erreichte der Zug den Endpunkt und löste sich nach und nach auf.

Bei ebenfalls mäßigem, jedoch überwiegend trockenem Wetter begleiteten auch hier zahlreiche Zuschauer das karnevalistische Treiben.

Die auch bei diesem Karnevalsumzug stark präsenten Einsatzkräfte der Polizei vermeldeten einen insgesamt ruhigen Einsatzverlauf.

Am Rande des Zuggeschehens kam es auch in Eschweiler zu einzelnen, karnevalstypischen Einsätzen, bei denen zumeist übermäßiger Alkoholgenuss die Ursache war.

So mussten die Polizeikräfte bei mehreren Auseinandersetzungen Streitigkeiten schlich-ten. Dabei wurde ein männlicher Randalierer vorübergehend in polizeiliches Gewahrsam genommen. Insgesamt erteilte die Polizei 8 Platzverweise.

   -- Werner Schneider -- 

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