Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 050331-1.StAHH Mitteilung Nr. 14/2005

    Hamburg (ots) -

    Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf # Az. d. StA

    Montag, den 04.04.2005, 09.15 Uhr, mit Forts. # LG Gr. Strafk. 28 # 388 # St. (38) # schwerer Raub pp. # 3401 Js 660/04

    St. ist angeklagt, im Oktober 2004 in der Wohnung seines Bekannten W. im Ladenbeker Furtweg unberechtigt ca. 4000 Euro Bargeld an sich genommen zu haben. Als der Zeuge ihn daran hindern wollte, soll er ihm derart kraftvoll mehrfach in das Gesicht geschlagen und getreten haben, dass sein Opfer schwere Kopfverletzungen davontrug, die ohne ärztliche Hilfe zum Tode geführt hätten.

    Montag, den 04.04.2005, 15.30 Uhr # AG HH-Barmbek, Abt. 844 # E 002, Spohrstr. 6 # B. (45) # Betrug # 3003 Js 47/04

    B. wird vorgeworfen, im Jahre 2003 bei dem Internetauktionsforum eBay „Echte Diplomatenpässe“ zum Startpreis von 99,-- Euro zum Kauf angeboten zu haben, ohne einen entsprechenden anerkannten Diplomatenstatus verschaffen zu können. Im folgenden Jahr soll er einem Zeugen einen wertlosen Diplomatenpass des „Reichslands Freistaat Preußen“ für 650 Euro verkauft haben.

    Dienstag, den 05.04.2005, 11.20 Uhr # AG Hamburg, Abt. 203 # 290 # P.(24) # Beleidigung, Bedrohung # 2304 Js 949/04

    Nach der Anklage soll P. im Juni 2004 als Fahrer eines PKWs auf dem Neuen Wall den Motorradfahrer P. aus Verärgerung über dessen Fahrweise mit den Worten „ich ficke Deine Mutter“ beschimpft sowie ihm im Verlaufe einer sich hieraus entwickelnden Auseinandersetzung ein Klappmesser vor den Bauch gehalten und ihm angedroht haben, ihn „aufzuschlitzen“.

    Dienstag, den 05.04.2005, 13.00 Uhr, mit Forts. # LG Gr. Strafk. 21 # 237 # G. (30) # Körperverletzung mit Todesfolge. # 4090 Js 45/03

    B. soll im August 2003 seine damals 4 Monate alte Tochter in seiner Wohnung derart geschüttelt und bewegt haben, dass das Kind Blutungen unter der Hirnhaut und im Gehirn sowie Hirnschwellungen erlitt und – wie von dem Angeklagten in Kauf genommen – vier Tage später trotz ärztlicher Rettungsversuche an den zugefügten Verletzungen starb.

    Mittwoch, den 06.04.2005, 10.40 Uhr # AG HH–Barmbek, Abt. 844 # E 010, Spohrstraße 6 # E. (23) # unterlassene Hilfeleistung # 3100 Js 347/04

    E. leistete nach dem Anklagevorwurf keine Hilfe, als sein Mitbewohner im Männerwohnheim Poppenbütteler Weg 3 in der Nacht zum 1.8.2004 von gesondert verfolgten Tätern über mehrere Stunden in seinem Zimmer totgeschlagen bzw. totgetreten wurde.

    Mittwoch, den 06.04.2005, 13.00 Uhr # AG HH–Barmbek, Abt. 843 # E 002, Spohrstraße 6 # J. (45) # Misshandlung von Schutzbefohlenen # 4101 Js 1077/03

    Der J. wird vorgeworfen, im Zeitraum von Sommer 1998 bis Sommer 2001 drei- bis viermal wöchentlich - wobei neun dieser Fälle konkret bezeichnet sind - mit der Hand oder verschiedenen Gegenständen wie Holzbügeln, Kochlöffeln oder Pantoffeln aus nichtigem Grund auf ihren 1987 geborenen Sohn in sehr schmerzhafter Weise eingeschlagen zu haben. Das Kind musste sich darüber hinaus häufig längere Zeit unter eine Bettdecke legen, unter der es kaum Luft bekam.

    Mittwoch, den 06.04.2005, 14.15 Uhr # AG HH–Barmbek, Abt. 844 # E 010, Spohrstraße 6 # E. (38) # Untreue # 3100 Js 470/02

    Der Geschäftsführer E. verbrauchte nach der Anklage im Zeitraum von Mai 1998 bis zum 02.07.2001 dem von ihm geführten Unternehmen als Einnahmen oder Bankkredite zugeflossene Gelder in der Gesamthöhe von 730.700,-- DM für private Zwecke.

    Donnerstag, den 07.04.2005, 09.30 Uhr # AG Hamburg, Abt. 147 # 192 # S. (37) # Vergewaltigung pp. # 7205 Js 192/03

    S. wird zur Last gelegt, im Juni 2003 gegen 03.00 Uhr morgens der Geschädigten heimlich in die Damentoilette einer Hamburger Diskothek gefolgt zu sein, sich zu ihr in die Toilettenkabine gedrängt und sich mit der Zeugin gegen ihren Willen dort eingeschlossen zu haben. Hier zog er die von ihm an die Wand gedrückte Zeugin teilweise aus und erzwang einen ungeschützten Geschlechtsverkehr.

    Donnerstag, den 07.04.2005, 11.00 Uhr # AG HH-St. Georg, Abt. 944 # 0.06, Lübeckertordamm 4 # S. (35) # Betrug # 5603 Js 76/04

    S. ist angeklagt, im Zeitraum vom 15. April 1999 bis zum 15. Februar 2003 es in 138 Fällen unterlassen zu haben, in ihrem Friseursalon beschäftigte Mitarbeiter jeweils bis zum 15. des Folgemonats dem zuständigen Sozialversicherungsträger zu melden, wodurch sie die Abführung von Sozialversicherungsbeiträgen in der Gesamthöhe von 99.965,20 DM ersparte.

    Donnerstag, den 07.04.2005, 13.00 Uhr # AG Hamburg, Abt. 152 # 290 # T. (42), S.(39) # Diebstahl(T.); Begünstigung (S.) # 3401 Js 310/04

    Die T. entwendete laut Anklage im Jahr 2003 in der Wohnung des Zeugen B. ein Sparbuch mit einem Guthaben von 35.027,47 Euro, hob in der Folgezeit insgesamt 13.800,-- Euro entweder persönlich oder durch den mitangeklagten S. ab und verbrauchte das Geld für sich.

    Freitag, den 08.04.2005, 09.00 Uhr, mit Forts. # LG Gr. Strafk. 12 # 209 # A. (28) # schwerer Raub # 3000 Js 57/05

    A. wird vorgeworfen, den Fluchtwagen zweier gesondert verfolgter Männer gefahren zu haben, die am 15.01.2005 maskiert und mit einer Schreckschusspistole bewaffnet eine Shelltankstelle überfallen hatten.

    Freitag, den 08.04.2005, 10.00 Uhr # AG HH-Wandsbek, Abt. 725a # 405, Schädlerstraße 28 # S. (54) # Untreue # 3490 Js 5/05

    S. wird beschuldigt, als freier Mitarbeiter einer Anwaltskanzlei für ein Inkassobüro insgesamt 30 Forderungen gerichtlich geltend gemacht und von den jeweiligen Schuldnern eingezogen zu haben, wobei er seine Tätigkeit gegenüber dem Inkassobüro zwar abrechnete, aber den nach Abzug seiner Vergütung verbleibenden Überschuss nicht an dieses auskehrte(insgesamt 19.338,31 Euro), sondern für sich verbrauchte.

    Freitag, den 08.04.2005, 13.00 Uhr # AG Hamburg, Abt. 145 # 292 # S. (26) # Betrug # 3200 Js 252/03

    Die S. ist angeklagt, im Zeitraum vom 02.07. bis zum 18.07.2003 in mehreren Hamburger Pfandhäusern Pfandkredite in der Gesamthöhe von 31.748,-- Euro erschlichen zu haben. Als Sicherheit hatte sie jeweils Armreifen versetzt, die angeblich aus 22-karätigem Gold bestehen sollten, wobei sie wusste, dass diese tatsächlich nur oberflächlich vergoldet und fälschlich mit einem Stempel „22 ct“ versehen waren.

    Alle Zeitangaben erfolgen ohne Gewähr. Eine Verlegung der Termine nach Herausgabe der Pressemitteilung ist im Einzelfall nicht auszuschließen.

ots-Originaltext: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hamburg

http://www.polizeipresse.de/p_story.htx?firmaid=11539

Rückfragen bitte an:
Pressestelle Staatsanwaltschaft Hamburg
Pressestelle

Telefon: 040-42843-2108


Original-Content von: Staatsanwaltschaft Hamburg, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Staatsanwaltschaft Hamburg

Das könnte Sie auch interessieren: