Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 040722-1.StAHH Mitteilung Nr. 30/2004

    Hamburg (ots) - Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf # Az. d. StA

    Montag, den 26.07.2004, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strafk. 32 # 209 # A. (24) # schwerer Raub # 3000 Js 32/04

    A. wird vorgeworfen, am 21.11.2002 gegen 20.00 Uhr im Penny- Markt Heimfelder Straße als angeblicher Kunde zunächst verschiedene Waren auf das Kassenband gelegt, plötzlich der Kassiererin B. ein Schreckschussrevolver an den Kopf gehalten, diese mit den Worten; "Geld her, mach die Kasse auf" zum Öffnen der Kasse gezwungen und anschließend ca. 800,- DM in kleinen Scheinen entwendet zu haben.

    Montag, den 26.07.2004, 09.00 Uhr # AG HH-Altona, Abt. 329, # 201, Max-Brauer-Allee 91 # W. (61) # schwerer Menschenhandel, Zuhälterei, Vergewaltigung # 7205 Js 49/02

    W. ist angeklagt, die Geschädigte C. von der anderweitig verfolgten Zeugin S. gegen Zahlung von 3.000,- bis 4.000,- DM "erworben" und zur Ausübung der Prostitution gezwungen zu haben, wobei er Art und Weise der Prostitutionsausübung bestimmte sowie der Geschädigten den gesamten Verdienst abnahm. Darüber hinaus soll W. die Geschädigte unter Schlägen zum Geschlechtsverkehr mit ihm gezwungen haben.

    Dienstag, den 27.07.2004, 13.00 Uhr # AG HH-Altona, Abt. 326, # 201, Max-Brauer-Allee 91 # L. (26) # Volksverhetzung, Beleidigung # 7101 Js 844/03

    L. wird beschuldigt, den Zeugen R. mit den Worten "Arschloch, Hurensohn! Ihr dreckigen Ausländer, Euch sollte man vergasen!" beschimpft zu haben, wobei diese Äußerungen nicht nur für den Geschädigten, sondern auch für weitere Bewohner des Hauses deutlich hörbar waren.

    Dienstag, den 27.07.2004, 13.45 Uhr # AG HH-Altona, Abt. 326, # 201, Max-Brauer-Allee 91 # K. (35) # gefährliche Körperverletzung # 2202 Js 1071/03

    K. soll im August 2002 die Zeugin O. in der gemeinsamen Wohnung so heftig in Richtung einer Tür gestoßen haben, dass O. stürzte und sich den rechten Arm brach. Am 18.10.2002 soll er wiederum in der Wohnung die Geschädigte mehrfach mit der Faust geschlagen und gewürgt haben. Schließlich wird ihm vorgeworfen, am 12.06.2003 die Zeugin mit Fäusten geschlagen, sie mit beschuhten Füßen getreten und mit einer aus einem Schrank gerissenen Tür auf sie eingeschlagen zu haben, wodurch O. u. a. eine blutende Wunde im Bereich einer frischen Operation erlitt und bis zum 20.09.2003 krankgeschrieben war.

    Mittwoch, den 28.07.2004, 10.00 Uhr # AG HH-Harburg, Abt. 623 # 356, Buxtehuder Str.9 # K. (51) # Sachbeschädigung # 3201 Js 8/04

    K. wird vorgeworfen, am 31.10.2003 unter Alkoholeinfluß (BAK zur Tatzeit: 2,27 o/oo) in der Woelmmerstraße und in der Straße Kiefernberg mit einem Hammer auf dort parkende Autos eingeschlagen und dadurch an 6 Fahrzeugen einen Gesamtschaden von ca. 6.280,- Euro verursacht zu haben.

    Mittwoch, den 28.07.2004, 09.45 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strafk. 11 # 388 # K. (33) # versuchte schwere räuberische Erpressung, Raub # 3200 Js 173/04

    K. ist angeklagt, am 27.04.2004 gegen 13.15 Uhr im Eingangsbereich der U-Bahnstation Sternschanze den Zeugen T. zunächst aufgefordert zu haben, ihm Drogen zu geben, T. sodann mit einem Messer bedroht und ihm u. a. die Armbanduhr vom Handgelenk gerissen zu haben. Gegen 14.45 Uhr soll K. auf dem Bahnsteig der S- Bahnstation Reeperbahn den Zeugen B. mit Fäusten geschlagen und unter Einsatz eines Messers aufgefordert haben, seine Geldbörse herauszugeben. Dem sich weigernden Geschädigten soll er anschließend in den Unterarm gestochen und mit der Drohung, ihn anderenfalls zu töten, erneut zur Herausgabe von Geld zu zwingen versucht zu haben, bevor er von einschreitenden Polizeibeamten festgenommen wurde.

    Donnerstag, den 29.07.2004, 10.00 Uhr # AG HH-Altona, Abt. 325, # 101, Max-Brauer-Allee 91 # Ka. (50), S. (40), Ko. (31), A. (30) # Körperverletzung, gefährliche Körperverletzung # 3201 Js 710/03

    Ko. wird beschuldigt, nach einer zunächst verbalen Auseinandersetzung der 17jährigen Geschädigten W. einen Tritt in die Kniekehle und mit der flachen Hand einen Schlag in das Gesicht versetzt zu haben. Als kurz darauf eine unbekannt gebliebene Mittäterin die Geschädigte an den Haaren zu Boden gerissen hatte und ihr dann Faustschläge und Fußtritte in das Gesicht und gegen den Körper versetzte, sollen alle Angeklagten Beifall geklatscht und die Unbekannte mit den Worten "mach weiter, hau sie" angefeuert haben. W. erlitt eine Verschiebung einer Kieferplatte, die eine langwierige zahnärztliche Behandlung erforderte.

    Donnerstag, den 29.07.2004, 09.15 Uhr # AG HH-Altona, Abt. 325, # 101, Max-Brauer-Allee 91 # F. (50) # Körperverletzung, versuchte gefährliche Körperverletzung, Bedrohung # 2103 Js 615/03

    F. wird vorgeworfen, unter Alkoholeinfluß in einem Restaurant den Zeugen H. beschimpft und erst ihm und sodann der eingreifenden Zeugin B. einen Schlag in das Gesicht versetzt zu haben. Des Weiteren soll er kurze Zeit später ein Cola-Glas nach der Zeugin geworfen, diese jedoch verfehlt und dabei u. a. geäußert haben: "Findest Du das witzig, mich mit so einem Weichei zu betrügen? Hätte ich jetzt eine Waffe hier, würde ich Dir ein Loch in den Kopf schießen."

    Freitag, den 30.07.2004, 11.00 Uhr # AG Hamburg- St. Georg, Abt. 943 # 1.04, Lübeckertordamm 4 # F. (28) # gefährliche Körperverletzung # 2102 Js 447/04

    F. ist angeklagt, den Zeugen K. in einer Wohnung tätlich angegriffen, den am Boden Liegenden mit einer Hand gewürgt und ihm mehrfach mit der Faust gegen den Kopf geschlagen zu haben. Nachdem zunächst dessen Schwester eingegriffen hatte, soll er dem Geschädigten einen Fußtritt mit Turnschuhen in das Gesicht versetzt haben, wodurch das gesamte Mittelgesicht herausbrach und K. somit eine sogenannte Le-Fort-III-Fraktur erlitt.

    Freitag, den 30.07.2004, 09.00 Uhr # AG HH-Barmbek, Abt. 843 # E.015, Spohrstraße 6 # K. (57) # Betrug # 3201 Js 41/04

    Frau K. wird u. a. beschuldigt, von der 72jährigen Zeugin H. ein Darlehen in Höhe von 2.000,- Euro dadurch erschlichen zu haben, dass sie die Rückzahlung für den nächsten Tag zusagte, eine Empfangsquittung aushändigte und einen Teppich im Wert von 120,- bis 140,- Euro als Pfand übergab. Wie von vornherein beabsichtigt, zahlte sie das Geld nicht zurück, sondern behielt es für sich.

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