Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 030626-1.StAHH Mitteilung Nr. 26/2003

Hamburg (ots) - Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf # Az. d. StA Montag, den 30.06.2003, 11.15 Uhr # AG HH-Wandsbek, Abt. 726 a # 405, Schädlerstr. 28 # M. (25) # Körperverletzung, gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr # 2250 Js 34/03 M. wird vorgeworfen, am 17.11.2002 im alkoholisierten Zustand (BAK zur Tatzeit 2, 7 o/oo) den Busfahrer der Linie 617, den Zeugen B., bedroht und ihm auf der Fahrt zur Haltestelle Offenbachweg plötzlich einen Schlag gegen die rechte Schläfe versetzt zu haben, so daß die Brille des Zeugen wegflog. Der Busfahrer hatte Schwierigkeiten, das Fahrzeug in der Spur zu halten, schaltete das Warnblinklicht ein, überfuhr an der Kreuzung Spitzbergweg/Nordlandweg eine rote Ampel und wagte es nicht, den Bus anzuhalten, bis er den U-Bahnhof Berne erreicht hatte. B. erlitt eine Schädelprellung. Montag, den 30.06.2003, 09.45 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strafk. 11 # 388 # M. (38) # schwerer Raub # 3300 Js 63/03 M. ist angeklagt, am 04.10.2002 gegen 4.45 Uhr über ein Baugerüst durch ein Fenster in die Wohnung des Gemeindepastors Dr. B. eingestiegen zu sein, den schlafenden Zeugen Dr. B. geweckt und unter Bedrohung mit einer Schusswaffe zur Herausgabe von Bargeld aufgefordert zu haben. Anschließend soll er den Zeugen mit vorgehaltener Waffe in das Erdgeschoß der Wohnung geführt und aus einer von diesem geöffneten Geldkassette ca. 460,- Euro entnommen haben. Des weiteren soll M. u. a. die EC-Karte des Geschädigten an sich genommen und ihn zur Freigabe der Geheimnummer gezwungen haben. Dienstag, den 01.07.2003, 14.00 Uhr # AG HH-Blankenese, Abt. 510, # 18, Dormienstraße 7 # K. (45) # Diebstahl mit Waffen # 3200 Js 119/03 K. wird beschuldigt, am 07.04.2003 als mit einer Dienstwaffe ausgerüsteter Fahrer eines Geldtransportfahrzeuges der Firma Heros zunächst gemeinsam mit dem Zeugen D. bei diversen Firmen Geld abgeholt und sodann auf dem Parkplatz des Elbe Einkaufszentrums - nachdem der Zeuge D. das Fahrzeug verlassen hatte, um allein Bargeld bei dortigen Firmen abzuholen - das gesamte bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Transport eingesammelte Geld an sich genommen zu haben und unter Zurücklassung seiner Dienstwaffe und persönlicher Sachen mit der Tatbeute von insgesamt 537.255,- Euro geflüchtet zu sein. K. stellte sich am 09.04.2003 der Polizei. Der Verbleib des Geld ist ungeklärt. Dienstag, den 01.07.2003, 9.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strafk. 27 # 390 # Y. (18)# versuchter Mord pp. # 6106 Js 147/03 Y. wird u. a. vorgeworfen, am 13.01.2003 dem Zivilbeamten R. 10 g Heroingemenge zum Kauf angeboten zu haben. Als sich R. als Polizeibeamter zu erkennen gab und dem Y. mit den Worten: "Halt Polizei, Du bist festgenommen!" mit beiden Händen an die Schulter griff, soll Y. plötzlich mit einem Springmesser mit einer Klingenlänge von 6 cm gezielt und mit erheblicher Wucht in die linke Brustseite des R. gestochen und hierbei den Tod des Polizeibeamten zumindest billigend in Kauf genommen haben, um seine Beteiligung an der vorangegangenen Tat zu verschleiern sowie deren Aufklärung und seine Festnahme zu verhindern. R. erlitt nur einen Druckschmerz im Bereich seines Rippenbogens, weil die Wucht des Messerstiches durch ein zufällig an der Stichstelle befindliches Handy abgemildert wurde. Mittwoch, den 02.07.2003, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strafk. 29 # 378 # T. (30), D. (22) # Verstoß gegen das BtMG # 6105 Js 319/03 T. ist angeklagt, als Besatzungsmitglied des Motorschiffs "Polar Brasil" am 24.03.2003 in Turbo/Kolumbien 8 Pakete mit insgesamt 9.855,69 g Kokaingemenge mit einem Wirkstoffgehalt von 8.704,02 g in Erwartung eines Lohns von 40.000,- US-Dollar von unbekannten Personen entgegengenommen, die Betäubungsmittel an Bord des Schiffs verwahrt und diese am 07.04.2004 zum Zwecke des gewinnbringenden Verkaufs nach Hamburg verbracht zu haben. Hier übergab er die Betäubungsmittel auf Anweisung einer bislang unbekannten Person der Beschuldigten D., die es in Erwartung einer Provision von 18.000,- Euro in einer Reisetasche verstaute und damit in ein Hotel auf der Reeperbahn fahren wollte, um es dem gesondert verfolgten K. absprachegemäß zu übergeben; dazu kam es wegen ihrer vorherigen Festnahme nicht mehr. Mittwoch, den 02.07.2003, 9.00 Uhr # AG Hamburg- St. Georg, Abt. 941 # 1.01, Lübeckertordamm 4 # R. (65), K. (39) # Erpressung # 3100 Js 178/01 Frau R. wird beschuldigt, im Juli 2000 den Zeugen F. aufgefordert zu haben, ihr 20.000,- DM in den Briefkasten zu werfen, andernfalls würde seiner Ehefrau und seinem Sohn "etwas passieren", woraufhin der Zeuge dieser Aufforderung nachkam. Einige Tage später sollen R. und K. dem Geschädigten E. ein Polaroidfoto in den Briefkasten gesteckt haben, welches seine Ehefrau blutüberströmt darstellte, sowie E. in mehreren Telefonanrufen weiterhin durch Drohungen gegen seinen Sohn unter Druck gesetzt haben, so daß E. schließlich am 28.08.2000 in einem Lokal im Winterhuder Weg DM 40.000,- an den Beschuldigten K. übergab. Dabei soll die Beschuldigte R. ihm einen vorbereiteten Darlehensvertrag über DM 50.000,- zur Unterschrift vorlegt haben, um der Zahlung nach außen einen rechtmäßigen Anschein zu geben. Donnerstag, den 03.07.2003, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strafk. 30 # 801, Kapstadtring 1 # H. (32) # Bedrohung pp. # 3150 Js 318/02 H. wird zur Last gelegt, in der Zeit vom 31.12.2001 bis zum 01.01.2002 auf das Handy der Zeugin P. insgesamt zwölf sogenannte SMS gesandt zu haben, in denen er der Zeugin jeweils androhte, sie umzubringen. Am 25.01.2002 soll er auf der Reeperbahn aus seinem Fahrzeug heraus den Zeugen G. in der Weise mit einer Schusswaffe bedroht haben, daß er diese direkt auf den Kopf des Zeugen hielt. Darüber hinaus führte er eine Waffe, 9 mm, Modell Walter PP 88 bei sich. Des weiteren soll er durch ein anonym gehaltenes und an das Polizeikommissariat 11 gerichtetes und dort am 17.05.2002 eingegangenes Schreiben angedroht haben, innerhalb der nächsten zwei Wochen im Bereich Reeperbahn/Burgerking zwei Rohrbomben zur Detonation zu bringen. Diese Drohung soll er durch ein weiteres - dort am 23.05.2002 eingegangenes - gleichfalls anonym gehaltenes Schreiben dahingehend konkretisiert haben, daß sich die Anschläge gegen eine Wohnung in der Reeperbahn 9 sowie gegen eine näher beschriebene weibliche Person richten würden, sowie mit weiteren Anschlägen für den Fall der Verhaftung von Tatverdächtigen gedroht haben. Freitag, den 04.07.2003, 13.00 Uhr # AG Abt. 143 a # 176 # O. (42) # Betrug # 2300 Js 151/02 O. ist angeklagt, im Zeitraum vom 24.03.1999 bis zum 01.05.2002 in 19 Fällen Rechnungen für von ihm tatsächlich oder angeblich geleistete Dolmetschertätigkeiten beim Dezernat für Allgemeine Strafsachen, beim Haft- und Schnellgericht und beim Bezirksjugendgericht Hamburg eingereicht und dabei bewusst Terminzeiten doppelt, zu hoch oder fiktiv abgerechnet sowie überhöhte Fahrzeiten und -kosten sowie Mehrwertsteuer angesetzt zu haben. Freitag, den 04.07.2003, 13.00 Uhr # AG Abt. 143 a # 176 # K. (33) # Betrug # 3201 Js 16/01 K. wird u. a. vorgeworfen, die Zeugin S. durch Inaussichtstellen erheblicher Gewinnmöglichkeiten und unter Ausnutzung des in ihn persönlich gesetzten Vertrauens veranlasst zu haben, am 29.06.2000 mit ihm als Treuhänder einen Vertrag über eine stille Beteiligung an einer Metallbaufirma abzuschließen und mindestens DM 15.000,- in bar an ihn als Einlage zu leisten, obwohl dieses Unternehmen - falls es überhaupt existierte - keinesfalls die vorgegebenen Gewinnerwartungen erfüllen konnte. Darüber hinaus soll er die Zeugin S. bewegt haben, ihm am 01.09.2000 DM 10.000,- in bar als Sicherheit für einen Unterpachtvertrag über ein Eiscafé in Steilshoop zu zahlen und DM 5.911,62 an Mietzahlungen für das Eiscafé zu überweisen, obwohl der Unterpachtvertrag zu keinem Zeitpunkt tatsächlich abgeschlossen werden sollte. Alle Zeitangaben erfolgen ohne Gewähr. 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