Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 030327-1.StAHH Mitteilung Nr. 13/2003

    Hamburg (ots) -

    Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf # Az. d. StA

    Montag, den 31.03.2003, 11.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strafk. 32 # 209 # T. (32) # sexueller Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen pp. # 4090 Js 45/02

    T ist u. a. angeklagt, in der Zeit von 1995 bis Februar 2001 seine unter 14 Jahre alte Stieftochter in 13 Fällen sexuell missbraucht zu haben.

    Montag, den 31.03.2003, 14.30 Uhr, m. Forts. # AG Hamburg-St. Georg Abt. 943 # 0.39, Lübeckertordamm 4 # P.-N. (60) #  schwerer sexueller Missbrauch eines Kindes pp. # 4200 Js 1159/02

    Dem Beschuldigten wird vorgeworfen, von Juni 2002 bis zum 23.10.2002 einen unter 14 Jahre alten Jungen in 5 Fällen sexuell missbraucht und die Vorgänge auf Lichtbildern festgehalten zu haben. Darüber hinaus wird ihm zur Last gelegt, in seiner Wohnung kinderpornographische Fotos oder Computerausdrucke verwahrt zu haben.

    Dienstag, den 01.04.2003, 09.00 Uhr # AG HH-Barmbek, Abt. 842 # 010, Spohrstraße 6 # Sch. (26) # Bedrohung, Körperverletzung pp. # 2310 Js 1231/02

    Frau Sch. soll aus Verärgerung über das Bellen eines Hundes im Hausflur zunächst die Zeugin C. u. a. mit den Worten "Ich steche dich ab" bedroht und C. kurze Zeit später angegriffen und mit den Fingernägeln im Gesicht gekratzt, geschlagen und getreten haben, wodurch die Geschädigte nicht unerhebliche Verletzungen - u. a. eine Schädelprellung - erlitt.

    Dienstag, den 01.04.2003, 11.00 Uhr # AG Hamburg-St. Georg, Abt. 944 # 0.06 Lübeckertordamm 4 # H.(46) # gefährliche Körperverletzung # 2110 Js 1060/02

    H. wird beschuldigt, in der Wohnung der Zeugin S.-B. unter Alkoholeinfluß dem Geschädigten C. mit einem Hammer dreimal auf den Kopf und einmal auf die Schulter geschlagen und im Verlauf einer sich anschließenden Schlägerei diesen noch mehrfach mit der Faust geschlagen zu haben, wodurch C. eine Platzwunde über dem linken Auge, eine Beule auf der Stirnmitte und am Hinterkopf sowie eine Schädelprellung erlitt.

    Mittwoch, den 02.04.2003, 09.00 Uhr # AG HH-Wandsbek, Abt. 727 a # 305, Schädlerstr. 28 # R. (41) # Verletzung des Postgeheimnisses, Unterschlagung, gewerbsmäßiger Computerbetrug # 3304 Js 127/01

    R. ist angeklagt, als Postzusteller der Deutschen Post AG auf dem Postweg übersandte Geldautomatenkarten nebst den dazugehörigen und gesondert versandten PIN-Nummern an sich genommen und damit in 26 Fällen entsprechend seiner anfänglichen Absicht in der Folgezeit Barabhebungen von bis zu 7.000,- DM pro Karte von den jeweiligen Konten getätigt zu haben, um die so erlangten Beträge für sich zu verwenden.

    Mittwoch, den 02.04.2003, 10.00 Uhr # AG HH-Barmbek, Abt. 841 # E.002, Spohrstraße 6 # L. (35) # fahrlässige Tötung, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr # 2250 Js 209/02

    L. ist angeklagt, am 19.02.2002 gegen 23.10 Uhr unter Alkoholeinfluß (BAK zur Entnahmezeit um 03.00 Uhr 0,71 o/oo) und ohne Fahrerlaubnis mit seinem Pkw den Tegelweg trotz Straßenglätte mit ca. 50 km/h befahren zu haben und dabei in Höhe der Einmündung Hornissenweg in einer Rechtskurve infolge alkoholbedingter Fahrunsicherheit sowie wegen der an die Straßenverhältnisse nicht angepassten Geschwindigkeit nach links in den Gegenverkehr geraten und mit dem Fahrzeug der Zeugin H. kollidiert zu sein. Alle Unfallbeteiligten erlitten Verletzungen. J., der im Pkw des Beschuldigten unangeschnallt hinten rechts gesessen hatte, trug durch den Unfall ein offenes Schädel-Hirntrauma mit Hirnquetschungen, Hirnblutung und massiver Hirnschwellung davon, woran er verstarb.

    Donnerstag, den 03.04.2003, 10.00 Uhr # AG Abt. 139 a # 279 # G. (57) # Verwahrungsbruch, Freiheitsberaubung, Vollstreckung gegen Unschuldige pp.  # 7300 Js 623/01

    G. wird vorgeworfen, jeweils als zuständiger Sachgebietsleiter und Sachbearbeiter in einem Polizeikommissariat Geldbeträge, die von Verurteilten zur Abwendung der Vollstreckung von Ersatzfreiheitsstrafen an diensthabende Polizeibeamte gezahlt worden waren und welche auf dem Polizeirevier bis zur Einzahlung auf ein Konto der Justizkasse in einem Wertumschlag verwahrt wurden, für eigene Zwecke an sich genommen und verbraucht zu haben. Insgesamt erlangte G. in vier Fällen 9.321,- DM. In einem Fall - der Zeuge B. hatte 540,- DM nebst 10,- DM Verwaltungsgebühren bezahlt - wurde in Ermangelung einer Einzahlungsmitteilung die Vollstreckung der Ersatzfreiheitsstrafe erneut verfügt, so daß B. vom 27. September bis zum 14. Oktober 2001 seine Strafe verbüßen musste, was von dem Angeklagten zumindest billigend in Kauf genommen wurde.

    Donnerstag, den 03.04.2003, 09.30 Uhr # AG Abt. 136 # 160 # M. (51) # # Betrug pp. # 2209 Js 652/02, 2209 Js 645/02

    M. soll sich u. a. von Mitreisenden auf dem Bahnhof oder in Zügen mit verschiedenen erfundenen Geschichten - z. B. sei ihm gerade die Geldbörse gestohlen worden - und der Zusicherung, das Geld zurückzuzahlen, in fünf Fällen Beträge zwischen 12,- und 50,- Euro erschwindelt haben.

    Freitag, den 04.04.2003, 09.45 Uhr, m. Forts. # AG Abt. 139 b # 279 # H. (63) # Betrug # 3105 Js 142/02

    H. wird beschuldigt, als Repräsentant bzw. Verantwortlicher verschiedener Firmen in drei Fällen mit drei Geschädigten Verträge über die Anstellung als Assistenten der Geschäftsführung bzw. Mitgeschäftsführer mit monatlichen Bruttogehältern zwischen 10.000,- bis 13.500,- DM abgeschlossen und sich in einer Zusatzvereinbarung verpflichtet zu haben, die von den Geschädigten zu leistende Gesellschaftseinlage von jeweils 150.000,- DM bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses in der Probezeit zurückzuzahlen, obwohl er dazu nicht in der Lage war, sondern seinem Tatvorsatz entsprechend die Gehaltszahlungen nach kurzer Zeit einstellte, die Arbeitsverhältnisse kündigte und die Einlagen für eigene Zwecke verwendete.

    Freitag, den 04.04.2003, 09.30 Uhr # AG Hamburg-St. Georg, Abt. 941 # 0.39, Lübeckertordamm 4 # B. (50) # Sachbeschädigung # 3001 Js 265/02

    B. ist angeklagt, in der Zeit vom 04.02.2002 bis zum 05.03.2002, jeweils mittels einer von ihm mitgeführten Ahle (nadelartiges Werkzeug zum Stechen von Löchern) und aus Frust über seine persönliche Situation, in 97 Fällen am Straßenrand abgestellte Fahrzeuge durch Reifenstechen bzw. Zerkratzen beschädigt zu haben. Im Einzelfall entstand Sachschaden bis zu 2.500,- Euro.

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