Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 020606-1.StAHH Mitteilung Nr. 23/2002

Hamburg (ots) - Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf # Az.d.StA Montag, den 10.06.2002, 9.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strfk. 4 # 378 # R. (18) # Versuchter Totschlag # 4201 Js 149/02 R. ist angeklagt, am 29.01.2002 gegen 16.00 Uhr im Bekkampsweg auf den Zeugen A. aus einer Entfernung von ca. 2,5 Metern einen Schuß aus einer Pistole, Kaliber 635, abgegeben zu haben, wodurch der Zeuge einen Steckschuß im linken Oberschenkel etwas oberhalb der linken Leiste erlitt, den flüchtenden Geschädigten sodann verfolgt und auf ihn mit den Worten "ich mach dich alle" mindestens zwei weitere gezielte Schüsse abgefeuert zu haben, die A. allerdings verfehlten. Dienstag, den 11.06.2002, 14.30 Uhr # AG Abt. 145 # 192 # Sch. (61) # Bestechlichkeit # 5701 Js 58/01 Sch. wird beschuldigt, als zuständiger Vollstreckungssachbearbeiter eines Finanzamtes von der Zeugin W. einen Betrag von 3.500,-- DM gefordert zu haben, um im Gegenzug Säumniszuschläge in Höhe von etwa 7.000,-- DM zu erlassen. Die Zeugin offenbarte sich den Ermittlungsbehörden und ging nur zum Schein auf dieses Angebot ein. Dienstag, den 11.06.2002, 10.00 Uhr # AG Abt. 141 a II # 176 # K. (23) # Versuchter Betrug, Urkundenfälschung # 3201 Js 660/01 Frau K. soll zunächst eine Bescheinigung des Arbeitsamtes Hamburg, in der ihr eine Nachzahlung von 21.072,-- DM sowie laufende Zahlungen von mtl. 1.756,-- DM zugesagt wurden, angefertigt und dabei die Unterschriften der angeblichen Leiterin des Arbeitsamtes sowie eines angeblichen Redaktionsleiters des Hamburger Abendblattes gefälscht und sodann über einen Rechtsanwalt beim Sozialgericht unter Vorlage dieser gefälschten Bescheinigung Klage gegen die Bundesanstalt für Arbeit auf Zahlung von insgesamt 28.974 DM eingereicht haben. Da die Fälschung bemerkt wurde, übersandte das Sozialgericht die Akte der Staatsanwaltschaft zur strafrechtlichen Verfolgung wegen versuchten Prozeßbetruges. Dienstag, den 11.06.2002, 09.30 Uhr # AG HH-Altona, Abt. 327 # 101, Max-Brauer-Allee 91 # S.-M. (47) # Verstoß gegen das BtMG # 6200 Js 1124/98 (6103) Frau S.-M. wird beschuldigt, ihrem gesondert verurteilten Ehemann zum unerlaubten Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge - 3 kg Opium - Hilfe geleistet zu haben. Mittwoch, den 12.06.2002, 14.15 Uhr # AG HH-Blankenese, Abt. 510 # 18, Dormienstraße 7 # B. (36) # Veruntreuende Unterschlagung, Urkundenfälschung # 3002 Js 658/01 Frau B. wird zur Last gelegt, als zweite Vorstandsvorsitzende eines Sparclubs, der von seinen Mitgliedern mit mindestens je 7,-- DM wöchentlich bedient wurde, die wöchentliche Gesamtspareinlage nicht wie verabredet auf das für den Sparclub eröffnete Sparbuch eingezahlt, sondern das Geld für sich verbraucht zu haben. Es entstand ein Schaden von über 9.000,-- DM. Darüber hinaus soll sie auf dem Einzahlungsbeleg die Unterschrift einer Bankangestellten nachgeahmt und so den Sparclub-Mitgliedern die Bestätigung einer ordnungsgemäß durchgeführten Einzahlung vorgetäuscht haben. Mittwoch, den 12.06.2002, 10.40 Uhr # AG Abt. 143 a # 176 # O. (24) # Betrug, Urkundenfälschung # 3301 Js 105/02 Frau O. ist angeklagt, die EC-Karte der Zeugin B., die die Zeugin in einem Umkleideschrank vergessen hatte, an sich genommen und in 67 Fällen in verschiedenen Geschäften Einkäufe getätigt und die entsprechenden Lastschriften mit dem Namen der Zeugin unterzeichnet zu haben. Es entstand erheblicher Schaden. Donnerstag, den 13.06.2002, 10.45 Uhr # AG HH-Wandsbek, Abt. 725 b # 405, Schädlerstraße 28 # B. (22) # Computerbetrug # 3401 Js 85/01 B. soll sich auf nicht näher bekannte Weise in den Besitz der bei einer Esso-Station hinterlegten Tankkarte einer Autovermietungsfirma gebracht und diese im nachfolgenden unter Verwendung der PIN-Nummer, die ihm als ehemalige Aushilfskraft der Autofirma bekannt war, in 98 Fällen unberechtigt zur Bezahlung von Tankvorgängen bzw. vereinzelt zur Bezahlung von Autowäschen oder Öl eingesetzt haben, wodurch der Autovermietungsfirma ein Schaden von insgesamt 23.381,54 DM entstand, wobei er entweder unter Verwendung der Tankkarte sein eigenes Fahrzeug betankte oder sich als Inhaber einer Tankstellenpächterkarte ausgab und dadurch, zum Teil auch mit Hilfe unbekannter Mittäter, diverse überwiegend nicht näher bekannte "Tankkunden" anwarb, u. a. die Zeugen Sh., Kl., Sz. und Ko., mit diesen zu den jeweiligen Tankstellen fuhr und dort nach Durchführung der Betankung die jeweiligen Tankrechnungen mittels der Karte beglich oder die Karte nebst PIN-Nummer dazu einem unbekannten Mittäter überließ und sich sodann von dem jeweiligen "Tankkunden" von dem zu entrichtenden Tankbetrag die Hälfte auszahlen ließ. Donnerstag, den 13.06.2002, 09.30 Uhr # AG HH-Wandsbek, Abt. 725 b # 405, Schädlerstraße 28 # B. (41) # Nötigung # 2050 Js 559/01 B. wird beschuldigt, als Fahrer eines Pkw Daimler Benz auf der Robert-Schumann-Brücke in Hamburg den Zeugen G., welcher den Linienbus 160 fuhr und über dessen Fahrverhalten B. sich geärgert hatte, rechts überholt und sodann durch zweimaliges nicht verkehrsbedingtes starkes Abbremsen gezwungen zu haben, ebenfalls zu bremsen, wobei es dem Zeugen beim zweiten Mal dennoch nicht gelang, einen Auffahrunfall (Schaden am Pkw rund 2.000,-- Euro, am Bus ca. 1.000,-- Euro) zu verhindern. Freitag, den 14.06.2002, 13.00 Uhr # AG Abt. 145 # 292 # R. (64) # Vorenthalten von Arbeitsentgelt # 5602 Js 227/00 R. wird vorgeworfen, als verantwortlicher Geschäftsführer einer Baufirma in 26 Fällen Arbeitnehmeranteile zur Kranken-, Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung für vier polnische - teils illegale - Arbeitnehmer jeweils bis zum 15. des Monats nach Fälligkeit nicht an die zuständige Versicherung als Einzugsstelle abgeführt zu haben. Die Gesamtsumme beläuft sich auf 24.986,13 DM. Freitag, den 14.06.2002, 09.00 Uhr # AG HH-Bergedorf, Abt. 411 a # 112, Ernst-Mantius-Straße 8 # W. (29) # Gefährliche Körperverletzung, Bedrohung # 4206 Js 174/02 W. ist angeklagt, seiner Lebensgefährtin, der Zeugin S., nach einer verbalen Auseinandersetzung mehrmals mit einem Arbeitsschuh auf den rechten Knöchel geschlagen zu haben, wodurch die Zeugin eine Fraktur erlitt. In einem anderen Fall soll er der Zeugin gedroht haben, ihr das Genick zu brechen sowie die gemeinsame 15 Monate alte Tochter, die er an den Beinen ergriffen und kopfüber hochgehalten hatte, gegen die Wand zu schlagen. Alle Zeitangaben erfolgen ohne Gewähr. Eine Verlegung der Termine nach Herausgabe der Pressemitteilung ist im Einzelfall nicht auszuschließen. ots-Originaltext: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hamburg Rückfragen bitte an: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hamburg Pressestelle Telefon:040-42843-2108 Original-Content von: Staatsanwaltschaft Hamburg, übermittelt durch news aktuell

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