Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 010518-1.StAHH Mitteilung Nr. 21/2001

Hamburg (ots) - Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf # Az.d.StA Montag, den 21.05.2001, 14.00 Uhr # AG Abt. 214 # 100 Joh.-Brahms-Platz 1 # S. (32) # Körperverletzung # 1811 Js 670/98 S. wird vorgeworfen, nach einem belanglosen Verkehrsvorgang aus dem fahrenden Pkw eine volle geöffnete Cola-Dose in den Pkw des Zeugen P. geworfen zu haben, die die Beifahrerin, die Zeugin F., am Kopf traf. F. erlitt eine schmerzhafte Gesichtsprellung. Montag, den 21.05.2001, 15.00 Uhr # AG HH-Harburg Abt. 622 # 364 Buxtehuder Straße 9 # U. (57) # Nötigung, Gefährdung des Straßenverkehrs # 2450 Js 476/00 U. ist u. a. angeklagt, mit seinem Pkw auf der BAB 7 Richtung Süden mehrere Verkehrsteilnehmer - zum Teil mit erheblich überhöhter Geschwindigkeit - rechts überholt zu haben und so knapp vor diesen eingeschert zu sein, daß die Fahrer scharf bremsen mußten, um einen Unfall zu vermeiden. Dienstag, den 22.02.2001, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr. Strafk. 31 # 388 # M. T. (45), M. T. (47), D. (36), Ö. (31), P. (31) # Geiselnahme pp. # 170 Js 110/95, 170 Js 1/94 Den Angeklagten Eheleuten T., denen im Januar 1992 vom Amtsgericht Hamburg das Aufenthaltsbestimmungsrecht für ihre 16jährige Tochter Z. entzogen worden war, weil sie das Mädchen zwangsweise mit einem 13jährigen Jugoslawen verheiraten wollten, wird u. a. vorgeworfen, zusammen mit den Beschuldigten D., Ö. und P. am 16.02.1992 den Zeugen Y. und die Zeugin O. entführt und durch Drohungen gezwungen zu haben, Angaben zum Aufenthaltsort der Z. zu machen, um die Z. wieder in den Gewahrsam der Familie bringen zu können. Mittwoch, den 23.05.2001, 11.30 Uhr # AG HH-Blankenese Abt. 510 # 18 Dormienstraße 7 # W. (27) # Körperverletzung # 2202 Js 327/01 W. wird vorgeworfen, die Geschädigte K., mit der er vor einigen Jahren befreundet war, über einen mehrmonatigen Zeitraum vielfach, zum Teil sehr kurz hintereinander und bis zu 40mal täglich angerufen und - als diese den Hörer aufnahm - kein Wort gesagt zu haben, wodurch K. gesundheitliche Beeinträchtigungen erlitt. Mittwoch, den 23.05.2001, 08.45 Uhr # AG HH-Blankenese Abt. 510 # 18 Dormienstraße 7 # R. (50) # Körperverletzung pp. # 2307 Js 188/01 R. wird beschuldigt, Bekleidungsstücke, die er von der Zeugin H. seit dem 23.01.2001 zwecks späteren Erwerbs zur Ansicht übernommen hatte, trotz mehrmaliger Aufforderung nicht zurückgegeben, sondern für sich behalten und am 09.02.2001 auf das im Auftrage der Eigentümerin geäußerte Herausgabeverlangen der Zeugin D. dieser mit der Faust mehrmals ins Gesicht geschlagen zu haben, so daß sie einen Bluterguß unter dem rechten Auge sowie eine Schwellung an der Stirn erlitt. Freitag, den 25.05.2001, 09.00 Uhr # AG HH-Altona Abt. 324 # 101 Max-Brauer-Allee 91 # B. (39) # Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr # 2050 Js 16/00 B. wird zur Last gelegt, am 16.09.1998 als Fahrer eines Lkw Mercedes den Bahrenfelder Kirchenweg befahren und dabei übersehen zu haben, daß ausweislich mehrerer Verkehrszeichen die dortige Eisenbahnbrücke nur eine Durchfahrthöhe von 3,5 m hat. Demzufolge blieb er mit dem von ihm geführten Lastzug unter der Brücke stecken, wodurch erheblicher Sachschaden entstand (am Lkw 59.186,- DM, an der Brücke rund 4.600,- DM, durch Verspätungen von Zügen 1.114,08 DM). Freitag, den 25.05.2001, 09.00 Uhr # AG Abt. 143 b # 297 # Pa. (36), L. (34), K. (33), B. (27) # Besonders schwerer Fall der versuchten Nötigung, gefährliche Körperverletzung pp. # 6500 Js 14/00 Die Angeklagten sollen mit massiven Drohungen versucht haben, den Zeugen Po. zu veranlassen, die Kündigung seiner Freundin H. in einem von K., P. und L. betriebenen Bordell zurückzunehmen und dafür Sorge zu tragen, daß H. die Arbeit bis zu einem bestimmten Termin wieder aufnehme. L. soll darüber hinaus dem Zeugen Po. bei einem „Versöhnungstreffen« mit einem über die Finger gezogenen Schlagring plötzlich einen Faustschlag in das Gesicht versetzt haben. B., der dem Zeugen Po. zwischenzeitlich Unterstützung in dem Konflikt mit den Verantwortlichen des Bordells zugesagt hatte, soll von dem Zeugen für diese „schwierige Vermittlungstätigkeit» 10.000,- DM gefordert und erhalten haben. Alle Zeitangaben erfolgen ohne Gewähr. Eine Verlegung der Termine nach Herausgabe der Pressemitteilung ist im Einzelfall nicht auszuschließen. ots-Originaltext: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hamburg Rückfragen bitte an: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hamburg Telefon: 040-42843-2108 Original-Content von: Staatsanwaltschaft Hamburg, übermittelt durch news aktuell

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