Staatsanwaltschaft Hamburg

STA-HH: 000323-1.StAHH Mitteilung Nr. 13/2000

    Hamburg (ots) -

      Zeit des Termins # Gericht # Saal # Beschuldigte # Vorwurf
# Az.d.StA

      Montag, den 27.03.2000, 12.30 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 6 # 390 # B. (31) # Körperverletzung, Raub # 3004 Js
734/99 (3003 Js)

      Dem Angeklagten wird vorgeworfen, in 3 Fällen Opfer
zusammengeschlagen und diesen anschließend das Handy bzw. das
Portemonnaie mit Bargeld entwendet zu haben.

      Montag, den 27.03.2000, 09.40 Uhr # AG Abt. 200 # 126
Joh.-Brahms-Pl. 1 # B. (26) # Gefährlicher Eingriff in den
Straßenverkehr # 1100 Js 828/99 (2050 Js)

      B. wird beschuldigt, mit seinem Wagen über den Gehweg
rechts an einem haltenden Müllfahrzeug vorbeigefahren zu sein
und hierbei den Müllwerker H. erfaßt zu haben. Mit dem auf die
Motorhaube des Wagens gestürzten Geschädigten soll B. noch
einige Meter weiter gefahren sein, bis er mit der geöffneten Tür
des Müllwagens kollidierte.

      Dienstag, den 28.03.2000, 13.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 31 # 345 # Sch. (61), A. (51) # Verabredung zu einem
Verbrechen (schwerer Raub) # 6500 Js 104/99

      Sch. und A. wird zur Last gelegt, sich am Nachmittag des
29.09.1999 auf dem rückwärtig gelegenen Betriebshof der
Postfiliale Scharbeutz, Seestraße 45, versteckt zu haben, um
gegen 17.00 Uhr die Filiale zu überfallen und den dort
befindlichen Tresor auszurauben. Die Angeklagten, die eine
Selbstladewaffe, eine Schreckschußpistole, Masken, Handschuhe
sowie Klebeband und Handschellen zum Fesseln der
Postangestellten mit sich führten, konnten von observierenden
Polizeibeamten um 16.58 Uhr festgenommen werden.

      Mittwoch, den 29.03.2000, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 3 b # 138 # Ay. B. (34), Ar. B. (29), C. (25) #
Gewerbsmäßige Bandenhehlerei, Verstoß gegen das AuslG,
Anstiftung zum Diebstahl # 6600 Js 58/99

      Die Beschuldigten sollen regelmäßig Zigaretten, die von
jungen Straftätern im Raum Niedersachsen/Schleswig-Holstein
gestohlen worden waren, in Kenntnis der deliktischen Herkunft
angekauft haben, um diese anschließend mit Gewinn in ihren
Hamburger Kiosken und auf andere Weise weiter zu verkaufen. Dem
Angeklagten C. wird darüber hinaus vorgeworfen, rumänische
Staatsangehörige nach Deutschland eingeschleust und von diesen
die Begehung von Ladendiebstählen zur Abarbeitung der
Schleusungskosten verlangt zu haben.

      Mittwoch, den 29.03.2000, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 3 # 309 # A. (32) # Raub # 3000 Js 509/99

      A. wird beschuldigt, am 05.09.1999 ein Sonnenstudio und am
09.09.1999 einen Drogeriemarkt überfallen, das Personal jeweils
mit einer Waffe (Spielzeugpistole) bedroht und aus den Kassen
Bargeld entwendet zu haben.

      Donnerstag, den 30.03.2000, 12.45 Uhr # AG HH-Harburg # 257
Bleicherweg 1 # E. (51) # Körperverletzung, Nötigung, Bedrohung
# 3102 Js 651/99 (2100 Js)

      E. ist angeklagt, dem Zeugen H. in einem Imbiß einen
heftigen Faustschlag ins Gesicht versetzt und anschließend, als
der Zeuge die Polizei rufen wollte, geäußert zu haben: «Wenn Du
die Bullen rufst, mach' ich Dich alle!» Später soll er den
Zeugen, der sich von einer Anzeigenerstattung nicht abhalten
ließ, mit den Worten: «Dafür mach' ich Dich kalt!» bedroht
haben.

      Freitag, den 31.03.2000, 13.00 Uhr # AG Abt. 143 a # 176 #
N. (56) # Vorteilsgewährung # 5701 Js 155/99

      N. wird vorgeworfen, als Inhaber einer
Gebäudereinigungsfirma als Gegenleistung für erhaltene Aufträge
in der Zeit von November 1993 bis 29.03.1995 einem anderweitig
verfolgten Mitarbeiter des Hamburgischen Museums für Völkerkunde
u. a. in 15 Fällen monatlich 1.150,- DM überwiesen sowie einen
geleasten Pkw unentgeltlich zur Verfügung gestellt zu haben.

      Freitag, den 31.03.2000, 09.00 Uhr # AG Abt. 143 a # 176 #
K. (48) # Bestechlichkeit # 5701 Js 42/97

      K. soll als für die Vergabe von Aufträgen des Amtes für
Strom- und Hafenbau zuständiger Referatsleiter von Firmen im
Zusammenhang mit Auftragsverhandlungen Einladungen zu
aufwendigen Bewirtungen angenommen haben, wodurch der Eindruck
entstanden sein soll, daß er sich, soweit die Vergaben in seinem
Ermessen lagen, bei Ausübung seines Ermessens durch die
empfangenen Einladungen beeinflussen lassen werde.

      Freitag, den 31.03.2000, 09.00 Uhr, m. Forts. # LG Gr.
Strafk. 12 # 390 # Dr. H. (58) # Betrug, Untreue, Verstoß gegen
das Berufsverbot pp. # 6600 Js 36/99

      Dr. H. werden insgesamt 50 Straftaten vorgeworfen. Trotz
eines lebenslangen Berufsverbots soll der Angeklagte u. a. unter
Benutzung der Namen zugelassener Anwälte rechtsanwaltliche
Tätigkeiten vorgenommen und in diesem Zusammenhang in 24 Fällen
insgesamt 230.834,41 DM Fremdgeld nicht an seine Mandanten
ausgekehrt haben. Darüber hinaus wird ihm u. a. Betrug in 17
Fällen mit einem Gesamtschaden von ca. 2 Millionen DM
vorgeworfen.


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ots-Originaltext: Pressestelle Staatsanwaltschaft Hamburg

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