Polizei Bochum

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Plakataktion der "MK Halde" an der Erzbahntrasse - Hat sich Sandra Raasch (33) schon vor ihrem Tod im Raum Herne aufgehalten?

Fahndungsplakat "Sandra Raasch"

Bochum (ots) - Wie bereits berichtet konnte die am 15. Juli 2016 auf der Halde Pluto in Wanne aufgefundene Frauenleiche identifiziert werden. Es handelt sich bei ihr um die 33-jährige Sandra Raasch. Sie stammt aus Düsseldorf und ist dort dem Obdachlosenmilieu zuzurechnen gewesen.

Sandra Raasch ist zuletzt am 1. Juli 2016 in einer Unterkunft in Düsseldorf gesehen worden. Seitdem verliert sich ihre Spur bis zum 15. Juli 2016, wo sie als Opfer einer Gewalttat in Wanne aufgefunden werden konnte.

Mittlerweile ist bekannt, dass Sandra Raasch nur wenige soziale Kontakte hatte. Sie war immer allein unterwegs - in Deutschland, aber auch in England und Spanien. Ob es Bezüge zum Ruhrgebiet und speziell zu Herne, zur Halde Pluto oder zur Erzbahntrasse gegeben hat, wissen wir nicht.

Aus diesem Grund hat die Mordkommission am gestrigen 26. Juli im Bereich der Halde sowie an der Erzbahntrasse Plakate angebracht.

Auch auf diesem Weg fragen wir nach, wer Angaben zum Aufenthalt und zu Kontaktpersonen der Sandra Raasch im Zeitraum zwischen dem 1. und 15. Juli 2016 im Raum Herne machen kann.

Sandra Raasch war ca. 170 cm groß und von etwas kräftigerer Statur. Zuletzt bekleidet war sie mit einer blauen Jeanshose sowie hellbeigen Leinenturnschuhen (ähnlich Chucks). Sandra Raasch lispelte leicht und war in der Obdachlosenszene unter ihrem Spitznamen "Lady Raasch" bekannt.

Sie hatte nackenlange dunkelblonde Haare, die zu einem Pagenschnitt frisiert waren. Um den Hals sowie an ihren Hand- und Fußgelenken trug sie mehrere Freundschaftsarmbänder sowie Ketten mit zum Teil auffälligen Anhängern. Am linken Handgelenk trug sie ein Armband, wonach sie am 14. Mai 2016 am Festival "Magic Spring" in Köln teilgenommen hat.

Das Bochumer Kriminalkommissariat 11 bittet weiterhin unter den Rufnummern 0234 / 909-4110, - 4112 und - 4441 (Kriminalwache) um sachdienliche Hinweise.

Rückfragen bitte an:

Polizei Bochum
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Volker Schütte
Telefon: 0234-909 1023
E-Mail: pressestelle.bochum@polizei.nrw.de

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