Polizei Münster

POL-MS: Überfallopfer in der Uniklinik Münster verstorben - Obduktion legt Verdacht eines Raubmords nahe

48147 Münster (ots) - Gemeinsame Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Coesfeld und der Polizei Münster

Der am Mittwoch (19. 3., 22:50 Uhr) in Havixbeck vor seinem Haus überfallene 62 jährige Geschäftsmann ist am Wochenende verstorben. Die von der Staatsanwaltschaft angeordnete Obduktion konnte die Todesursache nicht definitiv klären. "Körper, Gliedmaßen und Kopf zeigen deutlich Einwirkung stumpfer Gewalt, wie sie zum Beispiel durch Schläge verursacht werden", erklärte Oberstaatsanwalt Heribert Beck heute (24.3.) in Münster. "Spuren am Hals des Opfer lassen den Schluss zu, dass der Mann gedrosselt oder gewürgt wurde. Ob diese Verletzungen den Tod des Geschäftsmanns verursacht haben, muss noch in einer feingeweblichen und neuropathologischen Untersuchung geklärt werden." Diese Zusatzuntersuchungen im Institut für Rechtsmedizin der Universität Münster dauern erfahrungsgemäß längere Zeit.

Die Mordkommission bearbeitet parallel Hinweise aus der Bevölkerung auf die Täter und verdächtige Fahrzeuge. "Ein konkreter Tatverdacht hat sich bislang daraus noch nicht ergeben", fasste der Leiter der Mordkommission Holger Iltgen zusammen. "Die beiden Täter osteuropäischer Herkunft sind weiterhin flüchtig." Die Mordkommission geht davon aus, dass die beiden Täter von einer dritten Person mit einem Auto vom Tatort abgeholt wurden. "Möglicherweise ist im Nahbereich des Tatorts in Havixbeck ein wartendes Fahrzeug mit einer Person aufgefallen", äußerte Iltgen. "Verdächtige Beobachtungen rund um den Tatort sind für uns hilfreiche Hinweise auf das Tatgeschehen und die Täter."

Die beiden Haupttäter sind ca. 25 bis 30 Jahre alt, 170 bis 180 cm groß und trugen bei Tatausführung dunkele Bekleidung und Capis.

Hinweise an die Polizei Coesfeld, Telefon 02541 140 oder an die Polizei Münster, Telefon 0251 2750.

Medienanfragen beantwortet Oberstaatsanwalt Heribert Beck, Telefon 0251 4942415.

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