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POL-Einsatz: 88045 Friedrichshafen/Bodensee - Polizeitaucher suchen nach Phosphorbrandbomben

Göppingen (ots) - Glimpflich ausgegangen ist der Fund einer chemischen Ladung aus einer Phosphorbrandbombe am Freitagnachmittag im Strandbad Friedrichshafen. Ein Kind fand auf einem Treppenzugang zum See einen vermeintlichen "Bernstein" in der Größe eines Kieselsteins und brachte diesen zur Liegewiese. Kurz darauf fing der scheinbare "Bernstein" an zu rauchen und brannte lichterloh. Der Brand wurde mit Sand abgedeckt und dadurch gelöscht. Durch den Bademeister wurde die Wasserschutzpolizei alarmiert. Vor Ort kam auch ein ausgebildeter Kampfmitteltaucher der Wasserschutzpolizei Friedrichshafen, der die Reste des Klumpens in einem dafür vorgesehenen Behälter sicherte. Offensichtlich handelte es sich bei dem Fund um einen Klumpen Phosphor, der wahrscheinlich Teil einer Phosphorbrandbombe war. Im Zweiten Weltkrieg wurde über Friedrichshafen eine große Anzahl von Phosphorbrandbomben abgeworfen. Phosphor reagiert erst an der Luft wie zuvor beschreiben. Glücklicher Weise wurde niemand verletzt. Die weitere Absuche des Strandes und der Treppenzugänge erbrachte keine weiteren Fundstücke. Aufgrund des Fundes führte die Wasserschutzpolizei am Samstagmorgen an der Fundstelle auch noch einen weiteren Taucheinsatz durch. Dieser brachte keine weiteren gefährlichen Gegenstände mehr zu Tage.

Die Wasserschutzpolizei nimmt diesen Vorfall allgemein zum Anlass, auf die Gefährlichkeit von Kampfmittelfunden hinzuweisen und bittet darum, im Falle eines Fundes von (vermeintlichen) Kampfmitteln die Polizei zu verständigen.

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