Polizeipräsidium Ulm

POL-UL: (UL, GP, BC, HDH) Region - 18 Unfälle auf glatten Straßen
Bei 24 Einsätzen nach Schneefall dokumentierte das Präsidium Ulm in der Nacht auf Mittwoch 18 Unfälle mit einer verletzten Person.

Ulm (ots) - Das Aprilwetter und die daraus resultierende Glätte machte vielen Fahrern Problem.

(UL) Am schwersten betroffen wurden Ulm und der Alb-Donau-Kreis. Bei zehn Einsätzen verzeichnete die Polizei neun Unfälle und eine Verletzte. Zwischen Ziegelweiler und Jungingen wurde eine Fahrerin verletzt. Sie verlor gegen 9.35 Uhr die Kontrolle über ihren VW und rutschte in den Graben. Dort kippte das Auto auf die Seite. Der Rettungsdienst brachte die Dame zur Untersuchung der Verletzungen in eine Klinik. Am VW entstand ein Schaden von rund 20.000 Euro. Ein BMW versuchte der Stelle noch auszuweichen und rutschte ebenfalls in den Graben. Der Fahrer blieb jedoch unverletzt.

Auf der B19 sorgte der Kreisverkehr bei Böfingen für Probleme bei den Fahrern. Sechs Fahrzeuge rutschten hier von der Fahrbahn. Kurz vor 10 Uhr sperrte die Polizei deshalb für etwa eine Stunde den Kreisel. Rund 15.000 Euro Schaden bilanzierte die Polizei bis 11 Uhr.

Im Berliner Ring rutschte ein Auto in einen Rettungswagen. An der Kreuzung zur Virchowstraße krachten die beiden Fahrzeuge gegen 10.15 Uhr zusammen. Der Rettungswagen hatte einen Patienten an Bord. Ohne weitere Verletzungen konnten die Rettungskräfte ihren Patienten nach der Unfallaufnahme versorgen.

Bei Sachschäden blieb es in Nerenstetten, Dornstadt, Laichingen und Schelklingen. Je einen Unfall nahm hier die Polizei auf.

(HDH) Vier Unfälle dokumentierte die Polizei im Landkreis Heidenheim.

Rund 5.000 Euro Schaden entstand am Dienstag gegen 17.50 Uhr bei Steinheim. Kurz vor einer Gaststätte in Richtung Bartholomä musste ein Mercedes abbremsen. Der Fahrer verlor die Kontrolle, geriet ins Schleudern und blieb quer zur Fahrbahn stehen. Ein BMW erkannte die Situation und hielt sein Auto rechtzeitig an. Zu spät erkannte dies ein 53-Jähriger. Er schaffte es nicht mehr, seinen Skoda rechtzeitig zum Stehen zu bringen. Sein Auto geriet ins Rutschen und schob den BMW auf den Mercedes. Unverletzt und mit etwa 5.000 Euro Schaden riefen die Fahrer die Polizei Heidenheim.

Über 4.000 Euro Schaden entstand bei einem Unfall gegen 13.30 Uhr auf der A7. Ein BMW-Fahrer hatte die Kontrolle verloren und war gegen die Leitplanke geschleudert. Er konnte sein Auto auf den Standstreifen stellen und die Polizei verständigen. Verletzt wurde niemand.

Zwei weitere Unfälle nach Schneefall wurden im Landkreis Heidenheim bekannt: In Nattheim und Herbrechtingen war die Polizei am Mittwochmorgen gefordert. Verletzt wurde hierbei niemand.

Auch für Lastwagen wurde das Aprilwetter im Landkreis zur Herausforderung. Bei Nattheim blockierte ein quer stehender Laster die Oggenhauser Straße. Ohne Schäden konnte der Fahrer die Straße wieder verlassen. Bei Langenau kam ein Schwertransport am Mittwochmorgen erst gar nicht an. Der Fahrer beendete seine geplante Route wegen des Schneefalls und wartet nun auf besseres Wetter.

(BC) Drei Autos kamen im Landkreis Biberach auf glatten Straßen ab. Bei umgefahrenen Verkehrsschildern blieb es in allen Fällen bei Sachschäden.

Extreme Hagelschauer und starker Schneefall behinderten gegen 10.30 Uhr die Autofahrer auf der B30 bei Laupheim. Unfälle auf der Strecke nach Biberach gab es jedoch nicht zu verzeichnen.

(GP) Auch im Landkreis Göppingen verzeichnete die Polizei zwei Unfälle.

In Bad Ditzenbach streiften sich am Dienstag kurz vor 19 Uhr zwei Autos. Rund 3.000 Euro Schaden und keine Verletzten war das Ergebnis in der Auendorfer Straße.

Ein Abschleppdienst wurde nach einem Unfall zur gleichen Zeit in Schlat benötigt. In der Verlängerung der Reichenbacher Straße waren zwei Autos in den Graben gerutscht.

Zudem standen in der Region mehrere Autos und Lkw quer und behinderten so den Verkehr.

Unfallfrei durch den April - Die Polizei gibt Tipps für winterliche Straßenverhältnisse:

Bei Schnee und Eis gilt vor allem. Runter vom Gas! Nur wer langsam fährt, kann noch rechtzeitig reagieren. Wer beschleunigt, sollte dies moderat und auf gerader Strecke tun. Vermeiden Sie unnötige Fahrstreifenwechsel und nutzen sie die "Motorbremse". Vermeiden Sie auch ruckartige Lenk- und abrupte Bremsmanöver. Besondere Aufmerksamkeit ist auf Brücken, in Senken und schattigen Bereichen, wie beispielsweise Waldgebieten geboten. Dort können sich Eis und Raureif länger halten oder früher entstehen.

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Wolfram Bosch, Pressestelle, Tel. 0731/188-1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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