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POL-UL: (UL) Munderkingen - Staatsanwaltschaft Ulm und Polizei teilen mit: Ermittlungen nach Kindstod laufen auf Hochtouren /

Ulm (ots) - Nachdem am Mittwoch in Munderkingen ein Kind tot, sein Vater schwer verletzt aufgefunden wurde, liegen jetzt neue Erkenntnisse vor.

Wie Staatsanwaltschaft Ulm und Polizeipräsidium Ulm mitteilen, wurden die Beiden kurz nach 20 Uhr entdeckt. Zeugen hatten sich zuvor bei der getrennt lebenden Mutter gemeldet. Sie hatten den Jungen seit Tagen nicht mehr gesehen. Als die Mutter zusammen mit einem Bekannten nachschaute, entdeckte der Bekannte Vater und Sohn im Schlafzimmer. Durch das Fenster sah er sie reglos auf dem Bett liegen. In Sorge verständigten die Zeugen sofort die Polizei. Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei betraten kurz darauf die Wohnung. Sie mussten feststellen, dass für den sechs Jahre alten Buben jede Hilfe zu spät kam. Der 42-jährige wurde mit dem Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Denn im Zimmer stand ein Holzkohlegrill.

Bei einer ersten Nachschau am Leichnam des Buben wurden bislang keine Hinweise auf eine Gewalteinwirkung von außen festgestellt. Woran der Bub gestorben ist, soll jetzt eine Obduktion ergeben.

Die Mutter erlitt angesichts der schrecklichen Entdeckung einen Schock. Auch sie wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht.

Derzeit steht der 42-jährige Vater im Verdacht, für den Tod des Jungen verantwortlich zu sein. Er wurde deshalb festgenommen, befindet sich jedoch noch immer im Krankenhaus.

Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern an.

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