Polizeipräsidium Ulm

POL-UL: (BC, GP, HDH, UL) Region - Wintereinbruch macht Autofahrern zu schaffen / Über das vergangene Wochenende ereigneten sich zahlreiche Unfällen im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm.

Ulm (ots) - Insgesamt registrierte das Polizeipräsidium Ulm von Freitagabend bis Montagmorgen 208 Unfälle. Allein wegen des starken Schneefalls sowie glatter Straßen verzeichnete die Polizei 65 Unfälle. Größtenteils blieb es dabei bei Blechschäden. Zehn Personen wurden verletzt, davon eine Person schwer. Bei den Unfällen entstand knapp 350.000 Euro Sachschaden. Zudem blieben etliche Fahrzeuge wegen der winterlichen Straßen liegen. Wie die Polizei mitteilte, hatten einige Fahrer keine Winterreifen montiert. Der Alb-Donau-Kreis mit 23 Unfällen sowie der Kreis Göppingen mit 22 Unfällen waren von den Schneefällen besonders betroffen.

(UL) In Erbach verletzte sich am Samstag eine 18-jährige Fahranfängerin leicht. Sie fuhr mit ihrem Hyundai gegen 22.15 Uhr zwischen Ersingen und Oberdischingen. Auf schneeglatter Fahrbahn schleuderte der Hyundai über die Fahrbahn und prallte gegen ein Brückengeländer. Die 18-Jährige wurde leicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 7.000 Euro.

(GP) Deutlich zu schnell war ein 24-Jähriger am Sonntag in Geislingen. Mehrere Autos fuhren in der Stuttgarter Straße gegen 11 Uhr langsam, weil es dort glatt war. Dem Mann ging das zu langsam. Er überholte mit seinem Peugeot die Autoschlange. Eine rote Ampel ignorierte er einfach. An der Kreuzung zur Kantstraße stieß der Verkehrsrowdy mit einem Mercedes zusammen. Durch den Zusammenstoß wurden der 49-jährige Fahrer sowie seine 17-jährige Tochter leicht verletzt. Eine 17-jährige Mittfahrerin wurde durch den Aufprall schwer verletzt und kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Wie sich herausstellte, stand der Fahrer des Peugeot unter Drogeneinfluss. Den Führerschein des 24-Jährigen beschlagnahmten die Beamten. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren. Da der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung von 1.000 Euro hinterlegen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 29.000 Euro. Bei weiteren Unfällen im Kreis Göppingen verletzten sich drei Personen leicht. Wegen des starken Schneefalles standen gegen 14.15 Uhr auf der A8 mehrere Lkws quer. Durch die liegengebliebenen Lastwagen war der Albaufstieg bis gegen 17.30 Uhr gesperrt.

(HDH) Auf der A7 kam es am Freitagabend bei Heidenheim zu einem schweren Unfall. Kurz vor 19.30 Uhr fuhr ein 48-jähriger Lastwagenfahrer zu schnell. Bei einem leichten Gefälle rutschte sein Lkw von der Fahrbahn. Dabei kippte er um und landete auf der Straße. Ein hinterherfahrender 30-Jähriger konnte nicht mehr bremsen. Beim Versuch auszuweichen, rutschte er mit seinem Sattelzug in die Mittelschutzplanke und den querliegenden Lkw. Gleich erging es einem 47-jährigen Autofahrer. Auch er war zu schnell und zudem mit Sommerreifen unterwegs. Der Audi des 47-Jährigen prallte in die Lastwagen. Dabei verletzte sich der Audifahrer leicht. Die Autobahn war zwischen den Anschlussstellen Heidenheim und Oberkochen bis zur Bergung der Fahrzeuge gesperrt. Der Sachschaden beläuft sich auf zirka 100.000 Euro. Gegen 16.30 Uhr verursachte ein 22-jähriger Autofahrer am Sonntag in Heidenheim einen Unfall. Der Mann war in der Mittelrainstaße zu schnell unterwegs. In einer Linkskurve schleuderte er in den Gegenverkehr. Er stieß mit einem Hyundai einer 72-Jährigen zusammen. Außerdem streifte er einen hinterherfahrenden Nissan. Die 72-Jährige sowie ihre Beifahrerin wurden dabei leicht verletzt. Sie kamen zur ärztlichen Behandlung in eine Klink. Während der Unfallaufnahme war die Mittelrainstraße für knapp zwei Stunden gesperrt.

(BC) Deutlich weniger betroffen waren die Autofahrer im Kreis Biberach. Hier kam es zu fünf Unfällen, wobei eine Person verletzt wurde. Auch hier stieß eine 31-Jährige mit dem Gegenverkehr zusammen. Die Frau fuhr am Freitag gegen 18 Uhr zwischen Bihlafingen und Oberholzheim. Auf schneebedeckter Fahrbahn war sie zu schnell unterwegs. An einer leichten Steigung rutschte ihr Auto nach links und stieß mit einem Skoda zusammen. Die 31-Jährige verletzte sich leicht und kam mit einem Rettungswagen in eine Klinik. Ihr völlig beschädigter Ford musste abgeschleppt werden. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 11.000 Euro.

Viele Verkehrsteilnehmer überschätzen sich und ihr Auto und fahren oftmals zu schnell. Schnee und glatte Straße haben ihre Tücken. Deshalb empfiehlt die Polizei die Geschwindigkeit und den Abstand angemessen zu wählen. So kommen Sie sicherlich besser an Ihr Ziel.

Tobias Schmidberger, Pressestelle, Telefon: 0731 188 1111, E-Mail: ulm.pp.stab.oe@polizei.bwl.de

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