Polizeipräsidium Ulm

POL-UL: (ES) BAB 8 Kirchheim unter Teck - Fahrstreifenwechsel führt zu schwerem Verkehrsunfall. Schaulustige verursachen auf der Gegenspur ebenfalls schweren Verkehrsunfall

Ulm (ots) - Ein Fahrstreifenwechsel hat am Freitagnachmittag auf der BAB 8 zu einem schweren Verkehrsunfall geführt. Ein 47-jähriger Mann war gegen 17:00 Uhr mit seinem VW Passat auf der Autobahn 8 in Fahrtrichtung Stuttgart unterwegs und fuhr hierbei auf der mittleren von drei Fahrspuren. In der weiteren Folge kam es zu einem Fahrstreifenwechsel des Passat-Lenkers von der mittleren auf die linke Fahrspur. Dort kollidierte der 47-jährige mit einem Pkw Porsche, welcher auf der linken Spur unterwegs war. Beide Fahrzeuglenker verloren bedingt durch die Kollision die Kontrolle über ihre Fahrzeuge und schleuderten in die Leitplanken. Der Pkw Porsche kollidierte hierbei noch mit einem weiteren Pkw einer 23 Jahre alten Frau, welche auf der rechten Fahrspur unterwegs war. Bei dem Unfall wurde der 36-jährige Porsche-Lenker schwer verletzt und wurde zur weiteren Behandlung in eine nahegelegene Klinik eingeliefert. Die beiden anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Der Gesamtschaden an den beteiligten Fahrzeugen und der Leitplanke beläuft sich auf gut 80.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die BAB 8 teilweise gesperrt werden. Der Verkehr in Fahrtrichtung Stuttgart staute sich bis zu 8 Kilometer lang. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde ein Verkehrsunfallsachverständiger hinzugezogen. An der Unfallstelle waren neben der Verkehrspolizei Mühlhausen auch die Autobahnmeisterei, sowie ein Rettungswagen und ein Notarzt im Einsatz.

Noch während die Unfallaufnahmearbeiten im Gange waren, ereignete sich auf der Gegenfahrspur ein weiterer schwerer Unfall. Durch Schaulustige geriet der Verkehr auf der Richtungsfahrbahn Ulm ins Stocken. Ein 43-jähriger Opel-Lenker, welcher auf dem linken von drei Fahrspuren unterwegs war, musste sein Fahrzeug aufgrund des vor ihm stockenden Verkehrs bis zum Stillstand abbremsen. Hinter dem Opel folgte eine Gruppe von vier Motorrädern. Die beiden ersten Kraftradlenker erkannten die gefährliche Situation noch rechtzeigt und konnten dem stehenden Opel ausweichen. Der dritte Motorradfahrer, ein 54-jähriger Mann, erkannte die Situation zu spät und prallte mit großer Wucht in das Heck des vor ihm stehenden Pkw Opel. Der vierte Motorradfahrer der Gruppe leitete zwar noch eine Vollbremsung ein. Als der 52-jährige jedoch erkannte, dass ein Aufprall nicht mehr vermeidbar war, sprang der Mann in einem waghalsigen Manöver von der fahrenden Maschine. Die Maschine fuhr daraufhin führerlos weiter und prallte gegen das bereits auf der Fahrbahn liegende Motorrad des 54-jährigen Motorradfahrers. Der 54-jährige Motorradfahrer erlitt durch den Aufprall auf den Pkw schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber von der Unfallstelle abtransportiert. Der 52-jährige Zweiradfahrer überstand den Sprung von der fahrenden Maschine unverletzt, ebenso wie der Opel-Lenker. Die beiden hochwertigen Motorräder, sowie der Pkw wurden bei dem Unfall schwer beschädigt und mussten geborgen und abgeschleppt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 38.000 Euro.

Die Verkehrspolizei Heidenheim führt bei diesem zweiten Unfall die Ermittlungen.

Unterstützt wurden die Polizeibeamten bei der Unfallaufnahme unter anderem auch durch einen Polizeihubschrauber.

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