Polizeipräsidium Ulm

POL-UL: Bitte Merkzettel lesen
Bei Verkehrskontrollen in Ulm den Landkreisen haben Beamte des Polizeipräsidiums Ulm einige Fahrer aus dem Verkehr ziehen müssen.

Ulm (ots) - (UL) Einer der Fahrer hätte sich das ersparen können, hätte er seinen Merkzettel gelesen. Denn der Autofahrer wurde am Dienstag gleich zweimal an derselben Stelle in Erbach kontrolliert. Einmal auf der Hinfahrt, das zweite Mal auf der Rückfahrt. Schon auf der Hinfahrt hatte er seinen Gurt nicht angelegt und wurde deshalb verwarnt. Das sollte ihm kein zweites Mal passieren, deshalb klebte er sich einen Merkzettel ins Auto mit der Notiz "Gurt anlegen". Als er die Rückfahrt antrat, vergaß er nicht nur sich anzuschnallen, sondern auch den Zettel zu lesen. So handelte er sich eine zweite Verwarnung ein. Bei diesen Kontrollen mussten 21 weitere Autofahrer ohne Sicherheitsgurt verwarnt werden, daneben sechs angezeigt, weil sie während der Fahrt telefonierten. Ein 15-Jähriger, der mit einem Leicht-Kfz unterwegs war, konnte dafür keine Fahrerlaubnis vorweisen. Deshalb war für ihn hier die Fahrt zu Ende. Er wird deswegen angezeigt, aber auch dafür, dass er einen Schlagring dabei hatte. Diese gefährliche Waffe ist nach dem Waffengesetz verboten. Bei einer Kontrolle am Mittwoch gegen 01.45 Uhr hielten Polizisten in Ehingen eine Autofahrerin an, die durch den Alten Postweg fuhr. Ein Alkoholtest bestätigte den ersten Verdacht der Polizisten, dass die Frau betrunken ist. Sie musste eine Blutprobe abgeben, ihren Führerschein behielten die Polizisten gleich ein. Nur kurz darauf kontrollierten Beamte in der Blaubeurer Straße in Ulm einen 31-Jährigen. Auch der war betrunken. Blutentnahme und Führerscheinbeschlagnahme waren die Folge. Die Strafanzeige folgt obendrein.

(BC) Erfreulicher verliefen die Kontrollen am Mittwoch zwischen 00.30 Uhr und 02.00 Uhr in Schwendi. Von den neun überprüften Fahrern waren alle nüchtern, auch sonst gab es keinen Grund zur Beanstandung. Anders dagegen in Biberach, wo die Polizei gegen 02.20 Uhr eine 53-Jährige kontrollierte. Die Mercedesfahrerin stand erkennbar unter Alkoholeinfluss, was ein Alkoholtest bestätigte. Auch sie musste ihr Auto am Kontrollort in der Scheffelstraße stehen lassen und sieht jetzt einer Anzeige entgegen.

(GP) Wie gefährlich Fahren unter Alkoholeinfluss ist, erfuhr ein Autofahrer am Dienstag gegen 15.20 Uhr am eigenen Leib. Er setzte sich in Süßen in der Vorderen Stelle in seinen Wagen und fuhr davon. An der Kreuzung mit der Bauschstraße missachtete der 55-Jährige die Vorfahrt einer 57-Jährigen. Die Fahrzeuge stießen auf der Kreuzung zusammen. Zum Glück wurde niemand verletzt. Der Verursacher gab Gas und flüchtete. Die Polizei ermittelt ihn aber schnell und stand schon kurze Zeit später vor seiner Tür. Da half kein Leugnen, die Trunkenheit des Mannes war offensichtlich. Er musste eine Blutprobe und seinen Führerschein abgeben. Rechtzeitig aus dem Verkehr gezogen wurde gegen 01.10 Uhr ein 50-Jähriger in Salach. Auch er hatte deutlich zu viel Alkohol getrunken und sich trotzdem ans Steuer gesetzt. Die Polizei kontrollierte ihn in der Unteren Kirchstraße. Auch dieser Autofahrer musste eine Blutprobe abgeben. Einen Führerschein besitzt er nicht, dafür erwartet ihn eine weitere Strafanzeige. Nicht weniger gefährlich war das Verhalten zweier Autofahrer Dienstagfrüh in Geislingen. Polizisten beobachteten einen 29-Jährige, als er gegen 07.00 Uhr während der Fahrt durch die Stuttgarter Straße telefonierte. Etwa eine halbe Stunde später ignorierte ein 18-Jähriger eine Ampel in derselben Straße. Trotz Rot fuhr er weiter. Auch diese beiden sehen jetzt Anzeigen entgegen. Am Dienstag kurz vor Mitternacht fuhr ein 26-Jähriger von Wiesensteig in Richtung Mühlhausen. Er missachtete eine Stoppstelle, was einer Polizeistreife auffiel. Die gefährliche Ursache wurde bei der Kontrolle des Mannes deutlich. Der stand erkennbar unter Drogeneinfluss, was er auch gleich zugab. Nach einer Blutentnahme brauchte er keinen Führerschein abgeben, weil er gar keinen besitzt. Auch deshalb wird er angezeigt.

(HDH) Ebenfalls zuviel hatte ein Lkw-Fahrer, der am Dienstag gegen 16.00 Uhr auf der A7 bei Großkuchen kontrolliert wurde. Er hatte deutlich zu viel Ladung auf seinem Lkw. Rund 7,5 Tonnen hätte das Fahrzeug wiegen dürfen, es brachte aber im Laufe der Kontrolle fast 9,4 Tonnen auf die Waage. Damit war der Lkw um 25 Prozent überladen. Der 48-Jährige Fahrer aus Bulgarien musste an Ort und Stelle abladen und sieht jetzt einer Anzeige entgegen.

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