Polizeipräsidium Tuttlingen

POL-TUT: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Rottweil und des Polizeipräsidiums Tuttlingen -

Immendingen (Landkreis Tuttlingen) (ots) - Zwei Arbeiter in Baugrube auf dem ehemaligen Bundeswehrgelände Immendingen verschüttet - Nachtragsmeldung:

Im Zuge von Bau- und Baggerarbeiten zur Verlegung von Drainagenrohren sind am Donnerstag, gegen 11.00 Uhr, auf einem unwegsamen Geländeabschnitt des zukünftigen Daimler Prüf- und Technologiezentrums (ehemaliges Areal der Bundeswehrkaserne Immendingen) zwei Arbeiter einer beauftragten Baufirma in einer zur Verlegung von großen Drainagenrohren gefertigten Baugrube verschüttet worden (wir berichteten bereits).

Während einer der beiden Arbeiter - ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis Rottweil - nach umfänglichen und über Stunden andauernden Rettungs- und Bergemaßnahmen gegen 15 Uhr mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde, konnte ein 36-jähriger Familienvater aus dem Landkreis Tuttlingen von den Rettungskräften nur noch tot geborgen werden. Ein dritter Arbeiter, der sich ebenfalls in der Baugrube aufgehalten hatte, musste vorsorglich zur Behandlung eines erlittenen Schocks in ein Krankenhaus gebracht werden.

Neben dem Einsatz eines Rettungshubschraubers und des DRK´s mit mehreren Fahrzeugen und zwei Notärzten, waren zahlreiche Kräfte der Feuerwehren Geisingen, Immendingen, Tuttlingen, Spaichingen und Fridingen, drei Notfallseelsorger, das Tuttlinger THW sowie Kräfte der Bundeswehr im Einsatz, die sich zusammen mit den übrigen Rettungskräften um die sich schwer gestaltende Bergung der Verschütteten in dem unwegsamen und mit Lehmboden bedeckten Gelände bemühten.

Beamte der Kriminalpolizeiinspektion Tuttlingen und der Kriminaltechnik führen die Ermittlungen zu dem Unfallhergang unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft Rottweil durch. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und der Unglücksursache wurde seitens der Staatsanwaltschaft Rottweil ein Sachverständigenbüro beauftragt. Derzeit dauern die Ermittlungen noch an.

Rückfragen bitte an:

Dieter Popp
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