Polizeipräsidium Tuttlingen

POL-TUT: Pressemitteilung Schwarzwald-Baar-Kreis vom 27.02.2014 - Bereiche Donaueschingen und St. Georgen

Schwarzwald-Baar-Kreis (ots) - Donaueschingen: Autofahrerin kommt von der Straße ab - Blumberg: Unfall fordert 5.500 Euro Sachschaden - Königsfeld: Unfall beim Einfahren auf die Straße - Königsfeld: Rumänische Bettler täuschen Notlage vor

Nach einem Verkehrsunfall am frühen Donnerstagmorgen musste ein stark beschädigter Pkw auf der Bundesstraße 27 - Höhe Flugplatz - abgeschleppt werden. Die 29-jährige Fahrerin des Autos war kurz vor 6.00 Uhr in Fahrtrichtung Süden unterwegs und kam auf ihrem Weg nach links von der Fahrbahn ab. Im Weiteren fuhr sie dann gegen die angrenzende Leitplanke, wodurch der Pkw stark beschädigt wurde und nicht mehr fahrbereit war - Sachschaden etwa 4.200 Euro. Ein Abschleppdienst musste den Kleinwagen bergen. Die Fahrerin blieb unverletzt.

Blumberg - Landstraße 214: Unfall fordert 5.500 Euro Sachschaden

5.500 Euro Sachschaden und zwei dadurch erheblich beschädigte Autos waren am Mittwochnachmittag, 15.20 Uhr, die Folgen eines Unfalls auf der Landstraße 214. Eine Autofahrerin war auf der Landstraße in Richtung Blumberg unterwegs, als ihr in einer Kurve ein größeres Fahrzeug entgegen kam. Die Autofahrerin verlangsamte sicherheitshalber ihren Pkw. Diese Situation bemerkte ein folgender Pkw-Lenker erst zu spät und fuhr infolge zu geringen Sicherheitsabstands auf das vorausfahrende Auto auf. Verletzt wurde niemand.

Königsfeld im Schwarzwald: Unfall beim Einfahren auf die Straße

Beim Einfahren in den fließenden Verkehr ist es am Mittwochmorgen, 7.50 Uhr, in der Mönchweilerstraße zu einem Verkehrsunfall mit mehreren tausend Euro Sachschaden gekommen. Eine Autofahrerin hielt in der Bushaltebucht Höhe des angrenzenden Lebensmittelgeschäfts an und wollte dann wieder in den fließenden Verkehr einfahren. Hierbei übersah sie einen in Richtung Hardt fahrenden Pkw und stieß mit diesem zusammen. An den beiden Fahrzeugen entstand hierdurch ein Sachschaden von insgesamt etwa 4.500 Euro. Personenschaden entstand nicht.

Königsfeld im Schwarzwald: Rumänische Bettler täuschen Notlage vor - Polizei kontrolliert mehrere Personen

Mit dem vorgeschobenen Grund, dass sie in Rumänien durch ein Hochwasser in eine finanzielle Notlage gerieten, versuchten zwei rumänische Männer am Mittwochnachmittag Geld an den Türen mehrerer Haushalte zu erbetteln.

In einem Fall klingelten die 32 und 38 Jahre alten Männer an einer Haustüre und zeigten einen Zettel vor, indem sie auf ihre vermeintliche Notlage hinwiesen. Der Hauseigentümer handelte geistesgegenwärtig, verwies beide seines Grundstücks und verständigte die Polizei. Eine Streife konnte die beiden bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Männer kurze Zeit später im angrenzenden Bereich feststellen und samt Fahrzeug kontrollieren. Wie sich im Weiteren dann herausstellte, war die Notlage - wie von den beiden Männern auf ihrer sogenannten "Bettelkarte" beschrieben - nicht existent.

Mit gleicher oder ähnlicher Masche halten sich zumeist Personen mit bulgarischer und rumänischer Herkunft und in wechselnder Besetzung vorzugsweise im Bereich von Fußgängerzonen und beispielsweise an belebten Eingängen von Geschäften auf oder sammeln auch an Haustüren in Wohngebieten. Als Gründe für die Sammlungen werden hierbei - zumeist schriftlich auf einem vorgezeigten Zettel - Pflegeeinrichtungen für Taubstumme und behinderte Kinder oder sonstige Notlagen vorgeschoben. Dabei haben all diese Vorwände eines gemeinsam: Sie sind in der Form nicht existent und dienen mit den unterschiedlichsten Methoden und Tricks nichts anderem, als ihr Gegenüber zu erweichen und unrechtmäßig an Bargeld zu kommen.

Die Polizei warnt davor, bei gleichgelagerten Vorkommnissen persönliche Daten in etwaige Sammellisten einzutragen oder tatsächlich Geldbeträge zu übergeben. Berechtigt sammelnde Organisationen/Personen/Vereine, etc. könnten sich - im Gegensatz hierzu - entsprechend legitimieren und vermitteln bereits im äußeren Erscheinungsbild die entsprechende Seriosität. Im Zweifel verständigen Sie die Polizei - im Eilfall auch über 110.

gez. Matthias Preiss Tel.: 07461 941-114

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