Polizeipräsidium Tuttlingen

POL-TUT: 2. Pressemitteilung für den Zollernalbkreis vom 09.02.2014

Zollernalbkreis (ots) - (Burladingen) 15000 Schaden - Auto kommt wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab - (Rosenfeld) Traktor rollt Böschung hinunter und kippt um

Eine viel zu hohe Geschwindigkeit dürfte die Ursache für einen kapitalen Unfall mit etwa 15000 Euro Sachschaden an einem Pkw der Marke Toyota gewesen sein, der sich am Samstagabend, gegen 17.10 Uhr, auf der Kreisstraße 7161, zwischen Burladingen und Ringingen ereignet hat. Ein 22 Jahre junger Autofahrer - unterwegs auf der Kreisstraße in Richtung Ringingen - kam mit seinem Wagen, vermutlich wegen viel zu hoher Geschwindigkeit, zunächst nach rechts auf den unbefestigten Seitenstreifen der Straße. Beim Gegenlenken zerrte der junge und unerfahrene Mann zu sehr am Steuer, so dass der Toyota ins Schleudern geriet und komplett von der Fahrbahn abkam. Dort krachte der Wagen zunächst mit dem Heck gegen einen Baum. Durch den heftigen Aufprall wurde das Auto nach oben geschleudert, kam dann mit der Fahrzeugfront auf den Seitenstreifen auf und kippte zurück auf die Fahrbahn. Dort drehte sich das Auto nochmals um die eigene Achse und blieb total beschädigt stehen. Mehr Glück als Verstand hatte dabei der 22-Jährige Unfallverursacher - er blieb bei dem heftigen Unfall unverletzt. Sein Auto musste abgeschleppt werden. Neben der Anzeige wegen Verursachung des Unfalls wird der 22-Jährige nun auch um seinen Führerschein bangen oder mit einer Nachschulung rechnen müssen.

(Rosenfeld) Traktor rollt Böschung hinunter und kippt um

Ohne Verletzungen ist der Fahrer eines Traktors geblieben, nachdem das landwirtschaftliche Gefährt am Samtsagnachmittag, kurz vor 16 Uhr, im Bereich des Gewanns Kohlberg bei Rosenfeld - führerlos - zunächst eine Böschung hinunterrollte und dann auf den Überrollbügel kippte. Da zum Zeitpunkt der Meldung nicht genau klar war, ob es bei dem Unglück Verletzte gegeben hat oder eine Person eventuell unter dem Traktor eingeklemmt ist, rückten - neben der Polizeistreife - auch die Feuerwehren Rosenfeld und Heiligenzimmern mit insgesamt fünf Fahrzeugen und 45 Mann zu der Unglückstelle aus. Auch ein Rettungswagen des DRK Rosenfeld fuhr vorsorglich mit drei Mann zu dem verunglückten Traktor.

Glücklicherweise war der Traktorfahrer wohlbehalten. Dieser war am Nachmittag mit Waldarbeiten beschäftigt und hatte hierbei vergessen, die Zündung an seinem Traktor auszuschalten. Als er dann gegen 16 Uhr nach Hause fahren wollte, startete der Traktor nicht mehr. Die Batterie war leer. So schob der 75-Jährige seinen Kleintraktor des Typs Fendt Farmer rückwärts auf eine abschüssige Wiese, in der Absicht, dort aufzusteigen, das Gefährt zu wenden und so schließlich zu starten. Es kam jedoch anders: der Traktor beschleunigte dermaßen, so dass der 75-Jährige sein Vorhaben nicht mehr durchführen konnte. Der führerlose Traktor rollte immer schneller die steile Böschung hinunter, kippte letztlich um und blieb auf dem Überrollbügel liegen. Hierdurch entstand nur geringer Sachschaden am stabilen Fendt Farmer. Auslaufende Betriebsstoffe wurden sofort von der eintreffenden Feuerwehr aufgenommen, so dass auch keine Gefahr für die Umwelt entstand. Den Traktor des 75-Jährigen machten die Feuerwehrmänner dann mit einem herbeigeholten größeren Traktor wieder flott.

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