Polizeipräsidium Tuttlingen

POL-TUT: Pressemitteilung Landkreis Rottweil vom 31.01.2014

Landkreis Rottweil (ots) - (Zimmern ob Rottweil) Auffahrunfall; (Rottweil) Faustschläge für Ersthelfer

(Zimmern ob Rottweil) Auffahrunfall

Zu sehr in Gedanken vertieft war am Donnerstagnachmittag ein 22-jähriger Autofahrer, als er auf dem Weg von Zimmern nach Rottweil-Stadtmitte einen Auffahrunfall verursachte. Der 22-Jährige war so in Gedanken vertieft, dass er den vor ihm fahrenden Pkw nicht bemerkte auffuhr. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von rund 5.000 Euro. Beide Fahrer blieben unverletzt.

(Rottweil) Faustschläge für Ersthelfer

Einen etwas anderen Dank als Faustschläge ins Gesicht hatte Donnerstagnacht ein Passant erwartet, als er seine Hilfe einem verunglückten Autofahrer anbot.

Im Bereich der Halfpipe beim Hegneberg trafen sich Donnerstagnacht mehrere junge Personen. Einer der Beteiligten legte dabei seinen Fahrzeugschlüssel im Auto ab. Diesen Leichtsinn nutzte ein 19-Jähriger, indem er den Schlüssel nahm und mit dem Pkw vom Hegneberg über die Siedlung, dann über die Kreuzung der Zimmerner Straße und anschließend mit überhöhter Geschwindigkeit in die Fichtenstraße fuhr. Im Verlauf der dortigen Linkskurve verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Hier durchbrach er einen Gartenzaun, streifte einen im Hof stehenden Renault Twingo und prallte in der Folge frontal gegen eine Mauer. Der Fahrer und ein Mitfahrer wurden beim Aufprall leicht verletzt. Am Pkw entstand Totalschaden. Ein Zeuge, der zufällig den Verkehrsunfall beobachtete, eilte sofort zu Hilfe. Unvermittelt traktierte der 19-jährige Autofahrer den Ersthelfer mit den Fäusten und verletzte ihn im Gesicht und an seiner Hand. Anschließend flüchteten die beiden Männer. Die verständige Polizei und der Rettungsdienst trafen kurz danach am Unfallort ein. Der verletzte Zeuge wurde in die Klinik eingeliefert. Noch während den ersten Ermittlungen des Polizeireviers Rottweil kam der tatverdächtige Fahrer mit dem Eigentümer des Pkw zur Unfallstelle zurück. Die Beamten nahmen ihn vorläufig fest. Beim Unfallbeteiligten sowie Fahrzeughalter ergab ein durchgeführter Alcomat-Test jeweils eine alkoholische Beeinflussung von über 1 Promille. Überprüfungen ergaben zudem, dass dem 19-jährigen Mann bereits die Fahrerlaubnis vor geraumer Zeit entzogen worden war. Er wird jetzt nicht nur wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt, sondern zusätzlich wegen Straßenverkehrsgefährdung, unbefugtem Gebrauch eines Kraftfahrzeugs, Unfallflucht und fahrlässiger Körperverletzung.

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