Polizeipräsidium Tuttlingen

POL-TUT: Pressemitteilung Zollernalbkreis vom 19.01.2014

Zollernalbkreis (ots) - (Burladingen) Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung - (Bisingen - Bundesstraße 27) Zwei Unfälle auf glatter Fahrbahn fordern 24.000 Euro Sachschaden an fünf Fahrzeugen und eine Leichtverletzte

Burladingen: Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung

Wegen des Tatbestands der gefährlichen Körperverletzung mussten Beamte des Polizeireviers Hechingen in der Nacht von Samstag auf Sonntag Ermittlungen gegen einen 33 Jahre alten Mann einleiten. Gegen 2.50 Uhr kam es bei einer Veranstaltung in der Kornbühlhalle zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung hat ein 33-jähriger Gast einem 20-Jährigen mindestens einmal mit einem Bierglas in das Gesicht geschlagen. Das Glas ging hierbei zu Bruch. Der 20 Jahre alte Mann musste wegen einer Schnittwunde im Gesicht vor Ort vom Rettungsdienst versorgt werden. Zeitgleich wurde der 33-jährige Angreifer von weiteren Gästen bis zum Eintreffen der Polizeistreifen festgehalten. Ein Test ergab bei ihm einen Alkoholwert von nahezu zwei Promille. Die Ermittlungen der Polizei zu den konkreten Geschehnissen dauern derzeit noch an.

Bisingen - Bundesstraße 27: Zwei Unfälle auf glatter Fahrbahn fordern 24.000 Euro Sachschaden an fünf Fahrzeugen und eine Leichtverletzte

Eine glücklicherweise nur leicht verletzte Autofahrerin, insgesamt etwa 24.000 Euro Sachschaden an mehreren Fahrzeugen und ein total beschädigter Pkw waren am Samstagvormittag die folgenschwere Bilanz zweier Unfälle auf der Bundesstraße 27 Höhe Bisingen.

Um 8.20 Uhr war eine Autofahrerin in Richtung Tübingen unterwegs und wollte kurz nach der Wessinger Senke einen langsamer fahrenden Lkw überholen. Beim Ausscheren geriet sie mit ihrem Fahrzeug infolge Glätte ins Schleudern und dann alleinbeteiligt nach links von der Fahrbahn ab. Anschließend übersteuerte die Autofahrerin nach rechts, stieß dort gegen die angrenzende Leitplanke und kam schließlich nicht mehr fahrbereit zum Liegen. Durch die Kollision mit der Leitplanke wurden die gesamte Pkw-Front und Beifahrerseite stark beschädigt - Schaden etwa 4.000 Euro. Die Fahrerin selbst blieb unverletzt.

Bereits wenige Minuten später kam es an derselben Stelle zu einem schwerwiegenderen Folgeunfall: Noch vor Eintreffen der Einsatzkräfte näherte sich eine 53-jährige Autofahrerin auf dem linken Fahrstreifen der Bundesstraße der mit Warndreieck und Warnblinklichtern abgesicherten Unfallstelle. Infolge nicht angepasster Geschwindigkeit verlor die Fahrerin beim Bremsen unmittelbar vor der Unfallstelle die Kontrolle über ihr Auto und prallte gegen das linke Heck eines auf dem rechten Seitenstreifen zur Absicherung abgestellten BMW. Dieser wurde hierdurch leicht zur Seite geschoben. Anschließend prallte sie mit ihrem Fahrzeug gegen den Auflieger eines Sattelzuges, wurde von diesem abgewiesen und schleuderte gegen die Mittelleitplanke. Dort kam der total beschädigte Kleinwagen zum Stehen. Ersthelfer versorgten die leicht verletzte Fahrerin vor Ort bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Anschließend wurde die 53-Jährige in das Klinikum eingeliefert, konnte dieses nach ambulanter Behandlung jedoch wieder verlassen. An den beteiligten Fahrzeugen und der Leitplanke entstand ein Sachschaden von insgesamt etwa 20.000 Euro.

Die Bundesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme durch zwei Streifen des Polizeireviers Hechingen bis etwa 10.20 Uhr (90 Minuten) voll gesperrt werden. Starke Kräfte des THW Hechingen (ein Einsatzzug) und der Freiwilligen Feuerwehr Bisingen (23 Mann) waren bei den Bergungs- und Absperrmaßnahmen eingesetzt. Die Besatzungen zweier Rettungswagen und eine Notärztin kümmerten sich um die Personen an der Unfallstelle.

gez. Matthias Preiss

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