Polizeipräsidium Reutlingen

POL-RT: Serie von Kfz-Aufbrüchen weitgehend aufgeklärt (Reutlingen/Nürtingen)

Reutlingen (ots) - Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Tübingen und des Polizeipräsidiums Reutlingen:

Ermittlern des Polizeireviers Nürtingen ist es in Zusammenarbeit mit anderen Polizeidienststellen gelungen, eine Serie von PKW-Aufbrüchen im süddeutschen Raum weitgehend aufzuklären. Dringend tatverdächtig ist eine 52-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen, die Mitte März 2014 in Köln in Begleitung eines mutmaßlichen Komplizen festgenommen werden konnte.

Seit Anfang Oktober 2013 war in Baden-Württemberg und angrenzenden Landkreisen in Bayern eine Vielzahl von Pkw-Aufbrüchen festzustellen, die fast immer nach dem gleichen Muster abliefen. Der zunächst unbekannte Täter schlug an jeweils auf Wander- oder Friedhofsparkplätzen abgestellten Fahrzeugen die Seitenscheiben ein und entwendete aus dem Fahrzeuginneren Handtaschen mit Inhalt und andere Wertgegenstände. Mit den auf diese Weise erlangten Scheckkarten wurde mehrfach von einer zunächst unbekannten Frau an verschiedenen Geldautomaten Geld abgehoben. Anhand von Bildaufzeichnungen gelang es schließlich Anfang März, die 52-Jährige als Abheberin zu identifizieren. Nach der Frau, die keinen festen Wohnsitz hat, fahndete die Nürtinger Polizei, in deren Zuständigkeitsbereich sich mehrere Pkw-Aufbrüche ereignet hatten. Nach und nach ergaben sich Hinweise, dass die Verdächtige mit einem einschlägig vorbestraften, 47-jährigen Freund unterwegs sein soll, der unabhängig von der Frau bereits wegen früherer, gleichgelagerter Delikte per Haftbefehl gesucht wurde. Am 12. März 2014 wurde das Paar in Köln festgenommen und vom zuständigen Haftrichter Untersuchungshaft angeordnet.

Die 52-Jährige wird zwischenzeitlich mit 21 Kfz-Aufbrüche und zahlreichen Abhebungen mit den erlangten Scheckkarten im süddeutschen Raum in Verbindung gebracht, wobei die Tatbeteiligung des 47-Jährigen im Raum steht. Der Wert der hierbei erlangten Beute wird auf etwa 40.000 Euro beziffert, der entstandene Sachschaden an den Fahrzeugen dürfte 10.000 Euro betragen. Mindestens acht dieser Straftaten ereigneten sich im Raum Reutlingen und Nürtingen.

Die Staatsanwaltschaft Tübingen führt gegen die Beschuldigte, die sich nach wie vor in Untersuchungshaft befindet, ein Sammelverfahren. Die polizeilichen Ermittlungen, auch zu weiteren etwa 40 noch ungeklärten, aber gleichgelagerten Straftaten dauern noch an. Im Fokus steht dabei insbesondere auch die mutmaßliche Tatbeteiligung des 47-jährigen Freundes der tatverdächtigen Frau. (ak)

Andrea Kopp, Tel. 07121/942-1101

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