Polizeipräsidium Ludwigsburg

POL-LB: Marbach am Neckar Wohngebiet Hörnle: Bauarbeiten an einer Gasleitung haben Evakuierung von Anwohnern zur Folge

Ludwigsburg (ots) - Am Samstag wurde über die Integrierte Leitstelle um 13.48 Uhr mitgeteilt, dass Gasgeruch in der Mainzer Straße wahrgenommen wurde. Zunächst war unklar, woher der Gasgeruch stammte. Daraufhin wurden zügig die unmittelbar in der Umgebung betroffenen Wohnhäuser durch Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr geräumt. Zeitweise mussten dabei zwischen fünfzig und einhundert Personen ihre Wohnungen verlassen. Die Anwohner hatten die Möglichkeit in einem Gebäude der nahegelegenen Evangelischen Kirchengemeinde für die Dauer des Einsatzes zu verweilen. Seitens der örtlichen Verkehrsbetriebe konnte zudem noch ein Omnibus zur zeitweisen Unterbringung der Anwohner genutzt werden. Die Betreuung der Anwohner durch die Ortsverbände des Rettungsdienstes war gewährleistet. Ersten Erkenntnissen der Einsatzkräfte der Feuerwehr zufolge, hatte sich in kürzester Zeit bereits ein explosionsfähiges Gasgemisch verbreitet, das in zwei Wohnhäuser eindrang. Nachdem die Einsatzörtlichkeit geräumt, die Gaszufuhr abgestellt und durch die Feuerwehr die betroffenen Wohnhäuser mit Spezialausrüstung betreten werden konnten, wurden diese umgehend durchlüftet. Nach mehreren darauffolgenden Messungen der Gaskonzentration konnten die Anwohner zwischenzeitlich sukzessive wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Derzeit sind noch Arbeiten im Gange, um die Ursache der Leckage zu ermitteln. Die Mainzer Straße ist seit 14.00 Uhr voll gesperrt. Aufgrund der noch erforderlichen Arbeiten vor Ort dauert diese Sperrung vermutlich noch bis in die frühen Abendstunden an. Glücklicherweise sind keine Verletzten zu beklagen. Angaben über entstandenen Sachschaden liegen derzeit nicht vor. Der Bürgermeister der Stadt Marbach am Neckar wurde vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Die Polizei war mit vier Einsatzfahrzeugen, die Feuerwehren Marbach und Ludwigsburg mit acht Fahrzeugen, 35 Wehrleuten sowie dem Kreisbrandmeister, der Rettungsdienst mit zehn Fahrzeugen, 19 Helfern sowie dem organisatorischen Leiter des Rettungsdienstes vor Ort. Desweiteren waren das Technische Hilfswerk und Verantwortliche der örtlichen Strom- und Gasversorger zur Unterstützung vor Ort.

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