Polizeipräsidium Ludwigsburg

POL-LB: Nötigung im Straßenverkehr in Ludwigburg; Hausfriedensbruch in Markgröningen; Brandstiftung in Gerlingen und Stuttgart; Einbruch in Kornwestheim; Verkehrsunfall in Ludwigsburg;

Ludwigsburg (ots) - Ludwigsburg: Nötigung im Straßenverkehr - Zeugenaufruf

Ein besonders rüpelhaftes Verhalten legte ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker an den Tag, als er am Donnerstag gegen 07:10 Uhr auf der Marbacher Straße eine 51 Jahre alte Audi-Fahrerin ausbremste und beleidigte. Die 51-Jährige war stadteinwärts unterwegs und befuhr die linke der beiden Fahrspuren. Aufgrund hohen Verkehrsaufkommens musste sie anhalten. Beim Anfahren kam auf der rechten Fahrspur, die Busspur ist, ein dunkler Daimler-Benz herangefahren und scherte plötzlich vor ihr ein, so dass sie nur durch eine Vollbremsung einen Zusammenstoß vermeiden konnte. Um ihn auf sein Fehlverhalten aufmerksam zu machen, betätigte die 51-Jährige die Lichthupe. Daraufhin bremste der Fahrer des Daimler-Benz plötzlich und grundlos bis zum Stillstand ab, so dass sie erneut eine Vollbremsung machen musste. Zudem beleidigte er sie mit einem eindeutigen Fingerzeichen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Zeugen des Vorfalls werden gebeten sich mit dem Polizeirevier Ludwigsburg unter Telefon 07141/18-5353 in Verbindung zu setzen.

Markgröningen: Alkoholisierter 32-Jähriger randaliert in Firma

Vermutlich zu tief ins Glas geschaut hatte am Freitag gegen 02:00 Uhr ein 32-Jähriger, als er sich auf bislang unbekannte Weise Zugang zu einem Firmengelände im Hans-Grüninger-Weg verschaffte. Dort benutzte er den Lastenaufzug, um in das Obergeschoss zu fahren, nahm einen Feuerlöscher und versprühte den Inhalt in den Räumlichkeiten. Zudem riss er einen Kunststoffbehälter von der Wand. Noch bevor er einen weiteren Feuerlöscher, den er bereits nutzte, ebenfalls leeren konnte, sprachen ihn zwei Mitarbeiter an und brachten ihn zum Sicherheitsdienst, der die Polizei verständigte. Der firmenfremde 32-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung rechnen.

Gerlingen / Stuttgart: Brandstiftung in mehreren Fällen

Vermutlich ein- und dieselben Täter setzten am Freitag gegen 00:15 Uhr auf bislang unbekannte Weise zunächst ein Gartenhaus im Gewann "Seewiesen" in Brand, bevor sie einen weiteren Gartenhausbrand im Gewann "Hausen" verursachten. Die beiden Brandorte liegen in nur etwa eintausend Meter Entfernung zueinander. Die Feuerwehr Gerlingen rückte mit vier Einsatzfahrzeugen und 18 Wehrleuten an den Einsatzort "Seewiesen" aus. Das Gartenhaus brannte nahezu vollständig ab. In "Hausen" wurde die an das Häuschen angrenzende Pergola vollständig zerstört. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung nach den Brandstiftern, bei der auch ein Polizeihubschrauber sowie mehrere Streifenbesatzungen des Polizeipräsidiums Stuttgart eingesetzt wurden, verlief ohne Ergebnis. Über die Höhe des entstandenen Sachschadens ist bislang noch nichts bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an.

Kornwestheim: Einbruch in Baucontainer

Über eine provisorische Holztreppe gelangte ein bislang unbekannter Täter im Zeitraum zwischen Donnerstag 18:00 Uhr und Freitag 07:30 Uhr auf eine Baustelle in der Johannesstraße. Dort machte er sich an zwei Baucontainern zu schaffen, indem er vermutlich mit einem Bolzenschneider die Verriegelungshebel durchtrennte und gelangte so in das Innere der Container. Mutmaßlich weil er es auf hochwertige Elektrowerkzeuge abgesehen hatte, ließ er mehrere Geräte im Wert von etwa 8.000 Euro mitgehen. Die polizeilichen Ermittlungen dauern an. Hinweise nimmt das Polizeirevier Kornwestheim, Telefon 07154/1313-0, entgegen.

Ludwigsburg: Kind angefahren und geflüchtet

Vermutlich weil die 35 Jahre alte Fahrerin eines VW beim rückwärts Ausparken einen zehnjährigen Jungen übersah, wurde er am Freitag gegen 07:30 Uhr im Rosenackerweg in einen Verkehrsunfall verwickelt. Der Bub war im Begriff die Straße zu überqueren, als er mit dem Wagen zusammenprallte, stürzte und von dem Fahrzeug noch etwa einen Meter mitgeschleift wurde. Die Fahrerin hielt kurz an, bevor sie in Richtung Frankfurter Straße davonbrauste, ohne sich um das Kind zu kümmern. Da der Vorfall von mehreren Zeugen beobachtet wurde, verständigten diese die Polizei und den Rettungsdienst, der das leicht verletzte Kind in ein Krankenhaus brachte. Die Beamten konnten die bis dato flüchtige Fahrerin rasch ermitteln und schließlich zuhause antreffen. Da sie bei ihr Alkoholgeruch wahrnahmen musste sie sich einer Blutentnahme unterziehen und ihr Führerschein wurde beschlagnahmt.

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